Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke.
Mein Wochenrückblick für die KW2

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

zu Anfang dieses ersten Wochenberichtes des Jahres 2019 möchte ich Ihnen allen zuerst einmal ein frohes neues Jahr wünschen! Mögen Sie und all ihre Lieben gesund und zufrieden durch dieses Jahr kommen!
Ich persönlich habe die zurückliegenden beiden Wochen genutzt, um im Kreise der Familie Weihnachten zu feiern, einen Gang zurückzuschalten, durchzuatmen und etwas abzuschalten – natürlich immer nur im Rahmen des Möglichen, denn auch im Urlaub ist man ja immer „irgendwie da“ und so macht man sich auch jederzeit so seine Gedanken zu verschiedensten Themen.

Der Montag begann im Kreise des Büroteams mit der ersten Terminbesprechung. Wie immer füllt sich mein Terminkalender sehr schnell – bereits zu Jahresbeginn sehen die kommenden Wochen in Sachen „ausgebucht“ nicht viel anders aus, als es die zurückliegenden Wochen getan haben. Es gibt viel zu tun – laufen wir gemeinsam los!

Über das Schweben im Weltraum und seine vielen Erlebnisse rund um die Raumfahrt und das Arbeiten und Leben im All berichtete Montagvormittag der Astronaut Thomas Reiter in der Martin-Luther-Schule. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer – und auch ich – hörten begeistert seinen Erlebnisberichten zu. Schön, dass Schulleiter Hermann Kuhl diesen Besuch hat organisieren können. Mich beeindruckt an diesen Geschichten vor allem, was Menschen alles erreichen können, wenn sie nur stark an sich selbst und das Erschaffene glauben – und unter welchen Umständen Menschen leben, arbeiten können und dabei glücklich sind.

Gleich mit Wochenstart hatte ich meinen persönlichen, medizinischen Besprechungstermin. Nach den bereits üblichen Jahresenduntersuchungen, freue ich mich "unauffällig befunden" zu sein. Mir geht es gut und so fühle ich mich auch. Danke für die Nachfragen und Anteilnahme.

Nachmittags im Restaurant Parea an der Staakener Straße, die „aktiven Senioren Herten“ hatten mich eingeladen, um von meiner Arbeit als Bürgermeister und den Aufgaben eines Bürgermeisters mehr und Infos aus erster Hand zu erfahren. Natürlich ging es dabei auch um das aktuelle Tagesgeschehen und die großen und kleinen Themen des letzten Jahres. So wurde es ein langer, sehr gesprächsintensiver Nachmittag in geselliger Runde. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dabei sein zu dürfen und ich bedanke mich noch einmal für die Einladung und die vielen netten Gespräche.

Dienstags stand der Vormittag im Zeichen von Rücksprachen mit den Beigeordneten und verschiedenen Mitarbeitern aus den Bereichen. Die Arbeit des vergangenen Jahres wird fortgeführt, neue Themen kündigen sich an, Sachstände sind zu überprüfen. Nachdem die Verwaltung zwischen den Feiertagen „im Dornröschenschlaf“ lag und auch eine verdiente Ruhepause hatte, nimmt sie nun schnell wieder Fahrt auf. Die "Aufgabenpäckchen" sind umfangreich und intensiv.

Ebenso steht auf dem Forum-Gelände „Fahrt aufnehmen“ auf dem Programm. Gegen Mittag fand am Dienstag hier ein Pressetermin am alten Herten-Forum-Gelände statt: Herr Dr. Schnitzler von Phönix Development überreichte offiziell den Abrissantrag für das alte Gebäude, welchen Stadtbaurat Heidenreich und ich nur zu gerne entgegengenommen haben. Ganz ehrlich: auf die Abrissbagger freue ich mich schon - es wird Zeit, dass die alte Ruine wegkommt und damit das Neue auch hier Fahrt aufnimmt. Die Tatsache, dass wir endlich einen kooperativen Investor haben, der dieses Projekt entschlossen vorantreibt, stimmt positiv. Dinge sind im Fluss. Seien wir gespannt und beobachten das Geschehen.

"Weil sowas von sowas kommt".

Nachmittags kümmerte ich mich dann in erster Linie um Post, Emails und Unterlagen, die "zwischen den Tagen" den Weg ins Rathaus gefunden haben. Alles wird beantwortet, der überwiegende Teil von mir persönlich.

Im Anschluss verfolgte ich ab 17.00 Uhr die gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Stadtentwicklung und Umwelt und des Bezirksausschusses. Dabei standen zwei Punkte auf der Tagesordnung – zum einen die Vorstellung und Diskussion der Varianten für die Umgestaltung des zweiten Bauabschnitts der Mühlenkampstraße inklusive Brückenbauwerk im Alten Dorf Westetholt, Zufahrt zum Schloss, zum anderen die Beratungen zum Konzept für die Abschlussphase des interkommunalen integrierten Handlungskonzeptes Hassel-Westerholt-Bertlich. Natürlich inklusive der aktuell diskutierten Themen, wie der Zukunft des ehemaligen Zechengeländes oder den Planungen zum zukünftigen S-Bahn-Haltepunkt. Hier wurde die Verwaltung "mehrheitlich kritisiert", dass die Entwicklung auf dem Zechengelände Westerholt zu schleppend voran geht. Ok, kann man so sehen. Wenn ich berücksichtige, dass es fast zwei Jahre gedauert hat, eine rechtssichere Vertragsform für eine interkommunale Entwicklungsgesellschaft und Zusammenarbeit zwischen der RAG, der Stadt Gelsenkirchen und der Stadt Herten zu finden und zu formulieren, wo sich die drei Partner vereinbart wiederfinden, dann relativiert sich das Tempo insgesamt. Denn hier genau liegt der Unterschied zu den beiden vorangegangenen Zechenflächen Ewald und Schlägel-und-Eisen. Dort konnten die Stadt alleine mit der RAG entscheiden, wobei die Neue Zeche Westerholt ist ein interkommunales Projekt ist. Berücksichtigt man dann noch die vielen Projekte innerhalb unserer Stadt, die ich nur zum Teil in meinem Weihnachtsvideo angesprochen habe, dann bekommt man eine gute Vorstellung, wieviel Kapazität in unserer Verwaltung alleine dadurch bereits gebunden ist und wir diese zuerst erfolgreich und vorrangig bearbeiten sollten. Ja dann, relativiert sich auch so manch ein Vorwurf. So werden wir auch in 2019 weitere Projekte, koordiniert auf den Weg bringen. Koordination nach max. Möglichkeiten ist hier der Schlüssel. Gerade heute erst, haben wir in einer Verwaltungssonderrunde einen Baustellenverlauf der kommenden 6 Jahre ++ im Innenstadtbereich vorbesprochen...
da passt kaum noch ein Blatt zwischen den einzelnen Abschnitten und Projekten. Hier werden wir im Frühjahr intensiv zu kommunizieren.

Mittwochs begann der Tag mit der ersten Sitzung der Wirtschaftsförderung im neuen Jahr. Neben der Jahres-Terminplanung und den anstehenden Unternehmensbesuchen nahmen wir die aktuellen und möglicherweise absehbaren Leerstände in der Innenstadt unter die Lupe und besprachen die vorliegenden Flächenanfragen. Wir wollen natürlich in diesem Jahr in Sachen Flächenvermarktung wieder ein Stück weiterkommen, um den positiven Trend der letzten beiden Jahre fortzusetzen. Nachfrage besteht weiterhin, es muss aber natürlich in einer Stadt wie der unseren, in welcher leider keine riesigen, freien Flächen zur Verfügung stehen, immer auch irgendwie „passen“ – sei es räumlich, sei es in Bezug auf die Art des Gewerbes (was bzgl. der Förderrichtlinien für die Standorte wichtig ist).
Hier hat sich über den Jahreswechsel wieder einiges ergeben und ich freue mich schon in der kommenden Woche, den nächsten Betrieb auf Schlägel-und-Eisen zu begrüssen.

Anschließend ging es zu einer aktuellen Lagebesprechung mit meinem Büroteam und danach in eine Rücksprache mit der Leiterin der Stabsstelle Bürgermeister, bevor sich nahtlos das Vierteljahresgespräch mit dem Personalrat anschloss. Wie der Name schon verrät - sitze ich vier mal im Jahr mit dem großen Gremium des Personalrates für eine Austausch und Ausblick zusammen.

Nach einer kurzen Mittagspause folgten dann noch Gespräche mit dem Beigeordneten für Bildung und Soziales, sowie der Leiterin des Fachbereichs Ordnung und Feuerschutz, um auch hier wieder auf einem aktuellen Sachstand zu sein.

Am Donnerstag fuhr ich nach einem kurzen Update in der Büroteamrunde nach Münster zur Bezierksregierung, zum Neujahrsempfang der Regierungspräsidentin. Neben einem Ausblick von Frau Feller vorgetragen, ein guter Moment des Austausches mit vielen Bürgermeistern der Region, des Bezirkes und weiteren Aktueren.

Nach einem Nachmittag voller interner Gespräche fand am frühen Abend dann noch eine Gesprächsrunde zum KiTa-Bedarfsplan statt, an der ich leider wegen eines Doppeltermins nicht persönlich teilnehmen konnte. Das Thema Kinderbetreuung bewegt (nicht nur derzeit wieder) viele Menschen in unserer Stadt. Zu gerne würden nicht nur ich, sondern auch die Verwaltung und die Politik einfach auf einen Knopf drücken und – schwupps! – wären die fehlenden KiTa-Plätze einfach da. Leider ist es aber nicht so simpel. Man kann natürlich auch lange über die Ursachen reden, darüber diskutieren, wer wann was wo und wie entschieden, verpasst, übersehen, richtig oder falsch gemacht hat – nur fallen auch dadurch nicht kurzfristig die nötigen Betreuungsplätze vom Himmel. Daher kann ich hier zu meinem Bedauern und bei allem Verständnis für all die möglichen nachteiligen Effekte, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben, nur darum bitten, auch für die andere Seite Verständnis zu haben: die Stadt Herten bemüht sich nicht nur schnellstmöglich die Situation zu verbessern (und ja, wir haben dabei auch die Situation der Tagesmütter im Blick) und wünscht sich selbstverständlich auch eine langfristig nachhaltige Verbesserung des Gesamtzustandes der Kinderbetreuung in unserer Stadt. Hier arbeiten wir an Sanierungsplänen genauso wie an Planungen für Neubauten, aber führen auch Gespräche mit Investoren und Trägern, um die Möglichkeiten zur zeitnahen Schaffung weitere Kita-Gruppen anzuregen und zu unterstützen.

Dementsprechend war auch dies natürlich Bestandteil der Gespräche der Arbeitsgruppe Rückbau-Umbau-Neubau (RUN), an welcher ich am Freitag teilnahm. Hier geht es wie immer um den fachlichen Austausch der einzelnen Bereiche und die unterschiedlichen Projektstände.

Damit ist die erste richtige Arbeitswoche des Monats Januar auch schon „durch“, denn am Wochenende folgen in dieser Woche keine offiziellen Termine. Der Feierabendmarkt in Langenbochum trotze dem Wetter und ich hatte dort Gelegenheit für ein paar gute und persönliche Gespräche beim Bierchen.
Am Sonntag werde ich in gewohnter Tradition in Egmond an zee, die Laufsaison mit dem härtesten Halbmarathon der Niederlande eröffnen. Hier wird einem Läufer bei Wind und Kälte, viele Kilometer am stürmischen Strand entlang und durch die Dünen, einiges abverlangt. Ich freue mich auf wahrscheinlich tausende Gleichgesinnte aus der ganzen Welt und auf vertraute Gesichter.

Diese Woche war noch verhältnismäßig ruhig, aber das Jahr kommt ja auch erst langsam „ins Rennen“. Schauen wir gemeinsam, was es so alles bringen wird.

PS// da die von Schülerinnen und Schülern aller Grundschulen in Herten gebastelten Laternen im Treppenhaus des Rathauses, so großen positiven Anklang gefunden haben - verlängern wir die Installation unbürokratisch einfach bis Ende März. Danke für das positive Feedback.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende! Ihr Fred Toplak

Autor:

Fred Toplak aus Herten

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