Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke!
Mein Wochenrückblick für die KW4

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

auf Frost folgt morgendliches Scheibenkratzen und schließlich – Schnee. Zumindest ein bisschen davon, denn mit den Massen, mit denen es die Menschen im Alpenraum zu tun bekommen haben, ist unser weißer Landschaftsbelag nicht vergleichbar.

An dieser Stelle einmal mein Dankeschön an den Winterdienst des ZBH für die schnelle Arbeit, aber auch an all die vielen fleißigen „Schneeschaufler“ – alles in allem ist es in Herten in Sachen Schneefolgen doch sehr überschaubar geblieben.

Montag
begann für mich mit der Vorlagenbesprechung im Verwaltungsvorstand. In Hinblick auf die kommende Sitzungsfolge sind Zuständigkeiten zu klären und für die dazugehörigen Verwaltungsvorlagen zu sorgen. Dazu gehören natürlich auch Diskussionen über verschiedenste interne Abläufe.

Wie schnell einen externe Abläufe ereilen können, hat der montägliche Aufmacher im Regionalteil der Hertener Allgemeinen gezeigt.

Thema war die Ortsumgehung Alt-Marl, die auch schon seit geraumer Zeit Inhalt vieler Diskussionen (inklusive Bürgerinitiative) war. Sofern es die Stadtverwaltung Herten angeht, möchte ich natürlich an dieser Stelle dem offiziellen Bericht an die Politik nicht vorgreifen, kann aber bereits zusagen, dass wir den aktuellen Sachstand ermitteln und dementsprechend berichten werden. Ich möchte aber gleich dem möglichen Eindruck vorgreifen, es könne sich hier um ein „Bürgermeisterthema“ handeln, weil ich – wie ja auch im Artikel geschrieben – am nördlichsten Punkt von Transvaal wohne. Dem ist nicht so. ;-)
Ein wenig erstaunlich finde ich aber schon, dass bisher von niemandem der eigentliche Kern des Themas so wirklich in die kritische Betrachtung gezogen wird: die Anzahl der Lkw’s, die innerorts durch die Straßen fahren. Natürlich hat das auch alles ein Stück weit damit zu tun, was wir einkaufen und wo wir es tun, denn natürlich hat es auch etwas mit unser aller Konsumverhalten zu tun, dass immer mehr Lkw’s von DHL über unsere Straßen rollen. Das möchte ich einfach mal ganz wertfrei bemerken. So werden wir das Thema "im Auge behalten".

Auf die Verwaltungsvorstandssitzung folgte ein Abstimmungsgespräch mit den Beigeordneten. Danach nutzte ich die Zeit, dem Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Herrn Blume, zu seinem 60. Geburtstag zu gratulieren. Auf viele weitere Lebensjahre und auf weiterhin gute Zusammenarbeit! Mir selbst steht die große „60“ ja auch bald bevor…

Im Anschluss fand dann eine Gesprächsrunde mit Beigeordneten und Personalrat statt, gefolgt von einem Treffen zur Erweiterung der Gruppen in den katholischen Kitas. Das Thema Kinderbetreuung brennt natürlich vielen Eltern in unserer Stadt unter den Nägeln. Wie versprochen, bleiben wir hier an möglichen Lösungen für die derzeitigen Engpässe „dran“. In den nächsten Wochen werden wir dieses Thema in den Ausschüssen diskutieren.

Eine Talkshow der besonders unterhaltsamen Art besuchten meine Frau und ich dann am Abend – in der Kaue der ehemaligen Zeche Schlägel und Eisen interviewte Lena Reuter den bekannten Fußball-Kommentator Manni Breuckmann. Das ich ihn persönlich sehr schätze, dürfte bekannt sein. So freue ich mich bei jeder Begegnung auf ein "Schwätzken". Ihn auf der Bühne über Leben und Arbeit berichten zu hören, ist nochmal etwas ganz Besonderes. Danke für einen sehr unterhaltsamen Abend.

Dienstag
ging es den ganzen Vormittag über um das Thema organisatorischer Aufbau der Verwaltungsstruktur. Wo dicke Bretter zu bohren sind, herrscht auch viel Gesprächsbedarf. Ebenso, wie im Kita-Bereich, zu dem es am Nachmittag zu einer großen Gesprächsrunde kam. Die besonderen Herausforderungen in diesem Bereich sind bekannt, allerdings ist es immer wieder gut und wichtig, aktuelles Feedback zu bekommen und mitzukriegen, wo genau „der Schuh drückt“. Danke für die offenen Worte und auch für die konstruktive Kritik – und vor allem für die gute Arbeit, die von den Kolleginnen und Kollegen vor Ort gemacht wird!

Abends tagte dann noch die Steuerungsgruppe Schulentwicklungsplan. Die sich u. a. hieraus ergebenen Planzahlen zur Erhöhung der Zügigkeiten in unseren Schulen werden Grundlage der Gespräche und Diskussionen in den jetzt vor uns liegenden Ausschüssen zur Beschlusslage sein.

"Apropos Europa" – sicherlich haben Sie den Medien entnommen, dass am Dienstag in Aachen ein neuer Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit geschlossen wurde (wer ihn lesen will, bitte hier entlang: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1570126/c720a7f2e1a0128050baaa6a16b760f7/2019-01-19-vertrag-von-aachen-data.pdf). Bei allem, was hierüber an Positivem und Negativem geschrieben wurde – es ist meine feste Meinung, dass es immer besser ist, wenn Staaten Verträge schließen, in denen es um die Verbesserung der Zusammenarbeit geht. Handelskonflikte, internationale Verstimmungen und diplomatische Tiefschläge gibt es dieser Tage schon mehr als genug. Wir haben eine gute Partnerschaft mit unseren Freunden in Arras. Eine Partnerschaft, die es zu erhalten gilt und die sich mit Sicherheit noch ausbauen lässt. Das gibt mir persönlich die Zuversicht, dass wir hier eher auf einem guten Weg in die Zukunft sind als jene, die lieber Mauern bauen.

Mittwoch
Zu Beginn stand wie meistens die wöchentliche Runde der Wirtschaftsförderung auf der Tagesordnung. Weitere Anfragen von Gewerbebetrieben, die sich gerne in Herten ansiedeln möchten, wurden als Grundlage für weiterführende Maßnahmen vorberaten.
Danach folgte eine Rücksprache mit dem Büroteam, vor allem zur Vorplanung kommender Termine und danach ein Mitarbeitergespräch. Auch nach der kurzen Mittagspause standen weitere Rücksprachen auf dem Tagesplan.

Umso schöner, nach einem langen Tag voller Gespräche noch einen Außentermin mit erfreulichem Inhalt zu haben. Am Abend wurde im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus Herrn Wilhelm Erfkemper die Bundesverdienstmedaille überreicht. Ein solches Leben für das Ehrenamt, für die Gemeinschaft an zwei entscheidenden Punkten – Recht und Sicherheit – verdient höchsten Respekt und Auszeichnung von höchster Stelle. Herr Erfkemper engagierte sich seit den 1950er Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr, war stellvertretender Stadtbrandmeister, schlichtete als Schiedsmann 25 Jahre lang mit größtem Erfolg in etwa 250 Fällen – und all das ehrenamtlich. Hauptberuflich war er ebenfalls für die Stadt unterwegs – bei den Müllwerkern des ZBH. Meinen Glückwunsch, danke für all das Geleistete!

Donnerstag
begann bei meinem Amtskollegen Christoph Tesche in Recklinghausen anlässlich einer Vorbesprechung zur Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten aus dem Kreis Recklinghausen, welche im Anschluss im Kreishaus stattfand. Hier wird zu aktuellen und laufenden Angelegenheiten, welche alle Kreisstädte betreffen, berichtet und diskutiert. Die Themen wechseln natürlich – von Entsorgung über Verkehrsinfrastruktur bis hin zu Jobcenter und sozialem Arbeitsmarkt und vielen anderen Dingen.

Eines der Themen - was passiert bei einem längeren Stromausfall in unserer Stadt? Eine Maßnahme wird die Einrichtung von "Notfall-Punkten" sein - Sie kennen vielleicht die grünen "Sammelpunkt"-Schilder, die sich vor vielen (öffentlichen) Gebäuden befinden. Dort sollen sich z.B. im Falle eines Brandes die Evakuierten versammeln. Die "Notfall-Punkt"-Schilder sehen ähnlich aus, sie sind aber rot und weiß. Hier werden in Notfalllagen - z.B. bei schwerwiegenden, längerfristigen Stromausfällen - öffentliche Mitarbeiter "die Stellung halten", um beispielsweise den Kontakt zu den Rettungsdiensten aufrecht zu erhalten.

Wichtig ist der interkommunale Austausch, auch nicht zuletzt deshalb, weil natürlich jede Stadt im Kreis für sich ihre ganz spezifischen Besonderheiten und Interessen hat. Vorteil dabei ist gerade auch der direkte Austausch.

Natürlich führte diese Sitzung auch dazu, dass ich erst später am Tag wieder zurück im Rathaus war. Nach einer Rücksprache mit dem Stadtbaurat und einem Gespräch mit einem Hertener Unternehmer nutzte ich das folgende Zeitfenster, um mich der Tagespost zu widmen – viele Seiten zu lesen, viel zu unterschreiben. Da kommt eine ganze Menge zusammen. Abschließend fand am Abend dann ein Treffen mit den Fraktionen zur Besprechung der Verwaltungsvorlagen für die kommende Sitzungsfolge statt – hier werden die kommenden Vorlagen vorgestellt, erläutert, erste Rückfragen beantwortet und Feedback mitgenommen.

Freitag
war dann ausnahmsweise einmal ein relativ kurzer Bürotag, der mit einem Update im Kreise des Büroteams, sowie zwei internen Besprechungsterminen seinen Verlauf nahm.

Am Nachmittag fuhr ich dann erst nach Gießen und von dort aus später nach Rodgau in Hessen, wo ich mich über das Wochenende mit Familie und Freunden treffen werde.

In der kommenden Woche geht es dann wie gewohnt auf Hertener Boden weiter. Ich freue mich schon auf die spannenden Diskussionen der kommenden Tage.

Zumindest eines wird es nie: langweilig!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, winterliches Wochenende!

Ihr Fred Toplak

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