Mobil in Herten
Stadt befragt Bürgerinnen und Bürger - Aktion vom 17. September bis 10. Oktober

Stadtplanerin Anja Thomas, Bürgermeister Fred Toplak, Baurat Christoph Heidenreich und Julian Scheer, Teamleiter für Mobilitätserhebungen bei der Planersocietät hoffen auf rege Beteiligung.
  • Stadtplanerin Anja Thomas, Bürgermeister Fred Toplak, Baurat Christoph Heidenreich und Julian Scheer, Teamleiter für Mobilitätserhebungen bei der Planersocietät hoffen auf rege Beteiligung.
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Wie kommen die Bürgerinnen und Bürger in Herten zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen? Welches Verkehrsmittel wird in der Stadt und den Ortsteilen am häufigsten genutzt? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Wie wird das Busangebot bewertet? Diese und ähnliche Fragen untersucht die Stadt mit Hilfe der Mobilitätsstudie „Mobil in Herten“.
Dies tut sie auf zwei Wegen: Einmal anhand einer repräsentativen Haushaltsbefragung. Diese startet am 17. September und läuft bis zum 10. Oktober. Rund 4.800 zufällig ausgewählte Haushalte haben Post bekommen und werden gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen. Unter anderem sollen die Haushaltsmitglieder ein Wegeprotokoll für einen bestimmten Tag erstellen. Dieser ersten Phase der Mobilitätsuntersuchung schließt sich eine so genannte Jedermann-Befragung über das Internet an, die bis Ende Oktober läuft. Dabei können sich alle Interessierten einbringen und Fragen beantworten zum Beispiel, ob sie einen Führerschein, ein VRR-Ticket oder ein Elektrorad besitzen und wie oft sie dieses nutzen.

Rund 4.800 Haushalte zufällig ausgewählt

Die Daten der Mobilitätserhebung gehen in das geplante Mobilitätskonzept der Stadt ein und sind damit Basis für die künftige Verkehrsplanung in Herten. "Eine hohe Beteiligung ermöglicht es uns als Stadt, Mobilität gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten und noch stärker als bislang auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen, desto besser werden die Ergebnisse", hofft Bürgermeister Fred Toplak. Auch bei der sich anschließenden Erstellung des Mobilitätskonzeptes setzt die Stadt auf die Unterstützung aus der Bürgerschaft.
Die Erhebung wird durch das Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Jeder per Zufallsstichprobe gezogene Haushalt erhält einen Fragebogen zu Verkehrsthemen sowie ein Wegeprotokoll, in dem die zurückgelegten Wege für einen festgelegten Berichtstag dokumentiert werden sollen – übrigens auch dann, wenn man am entsprechenden Tag das Haus gar nicht verlassen hat, sei es, weil man krank war oder im Urlaub. Denn auch das ist Teil der Verkehrsrealität einer Stadt. Die angeschriebenen Haushalte können sich wahlweise online, schriftlich per Post oder telefonisch beteiligen. "Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten", sagt Julian Scheer, Teamleiter für Mobilitätserhebungen bei der Planersocietät. Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng beachtet: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben im Anschluss vernichtet.

Weitere Informationen zur Mobilitätsuntersuchung gibt es im Internet unter www.herten-mobil.de. Ergebnisse werden im Frühjahr 2020 erwartet.
(Quelle: Stadt Herten)

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Lokalkompass Herten aus Herten

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