Hundekotbeutelspender für den Hertener Waldfriedhof Pilotprojekt gestartet

Hundehaufen auf den Wegen sind alles andere als schön. Was für Spaziergängerinnen und Spaziergänger aber in erster Linie einfach nur ein ekeliges Ärgernis ist, ist genau genommen eine Ordnungswidrigkeit. Daher hat der Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) nun im Rahmen der Initiative „Stadtsauberkeit“ ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, um Verschmutzungen durch Hundekot zu vermeiden.

"Hundehaufen liegen zu lassen ist kein Kavaliersdelikt", sagt Bürgermeister Toplak dazu. "Damit die Bürgerinnen und Bürger allzeit die Chance haben die Haufen weg zu machen, wollen wir jetzt testen, wie die Beutel angenommen werden", so Toplak weiter. Auf dem Waldfriedhof stehen deswegen jetzt an fünf Eingängen Hundekotbeutelspender. So können Friedhofsbesucherinnen und -besucher und Spaziergängerinnen und Spaziergänger sich einen Kotbeutel "ziehen" und später gefüllt in einem der Mülleimer ordnungsgemäß entsorgen. "Die leuchtend gelben Tüten werden zu 85 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Zuckerrohr hergestellt", erklärt ZBH Betriebsleiter Thorsten Westerheide. Diese gehören nach dem Benutzen in die Restmülltonne, da sie nicht kompostierbar sind.
Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt fließen in die mögliche Umsetzung auf Spielplätzen und in Grünanlagen ein. In den kommenden Monaten sind zudem an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet weitere Projekte zum Thema Sauberkeit geplant.

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