Hertener Tafel hält Angebot in Pandemie aufrecht
Spenden geben Sicherheit

 Sie freuen sich über die gute Arbeit der Tafeln: (v.l.) Bernhard Felling (Leiter Herten-Mitte Volksbank), Ingo Abrahams (Vorstand Volksbank), Jan Hindrichs (Geschäftsführer Caritas), Bernd Möller (Leiter Tafelläden). Foto: Volksbank
  • Sie freuen sich über die gute Arbeit der Tafeln: (v.l.) Bernhard Felling (Leiter Herten-Mitte Volksbank), Ingo Abrahams (Vorstand Volksbank), Jan Hindrichs (Geschäftsführer Caritas), Bernd Möller (Leiter Tafelläden). Foto: Volksbank
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Die Pandemie stellt die Arbeit der Tafeln deutschlandweit vor große Herausforderungen. Um die Gesundheit der Ehrenamtlichen und Kunden zu schützen, müssen sie neue Konzepte erarbeiten und umsetzen. Doch die Hertener Tafeln führen dank großzügiger Spenden ihre Arbeit fort.

Zu Normalzeiten versorgen die Tafelläden in Herten Süd und Westerholt 240 Haushalte mit je drei bis vier Mitgliedern in der Woche. Unter den derzeitigen Bedingungen können die Hertener Tafeln weiterhin durchschnittlich 110 Haushalte wöchentlich versorgen. Für mehr fehlen ihnen die ehrenamtlichen Helfer, die altersbedingt eher zur Risikogruppe gehören. Auch ist die Warenvorbereitung mit den Hygieneauflagen wesentlich zeitaufwendiger und teurer geworden ist. Jan Hindrichs, Geschäftsführer der Caritas Herten und verantwortlich für die Caritas-Läden, erläutert das an einem Beispiel: „Früher genügte ein Transporter, besetzt mit zwei Personen, um die Waren abzuholen. Jetzt müssen wir Abstandsregeln einhalten und mit einem zweiten Wagen vorfahren.“
Bernhard Felling – Leiter der FinanzCenters Herten-Mitte – hat sich vor Ort umgesehen und ist beeindruckt: “Die Ausgabe wurde komplett umorganisiert. Die Lebensmittel sind vorverpackt. Die Ausgabe erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung zu festen Abholzeiten.“
„Das alles kostet sehr viel Zeit und Geld“, erklärt Jan Hindrichs. „Um die Abstandsregeln einhalten zu können, mussten wir zusätzliche Fahrzeuge und übergangsweise Ladenlokale anmieten. Wir mussten uns digitalisieren, um die telefonische Terminvergabe einzurichten. Weiteren Aufwand verursachten der zeitweise erforderliche Zukauf von Lebensmitteln, die Anwerbung neuer ehrenamtlicher Helfer oder das notwendige Verpackungs- und Hygienematerial. Da helfen uns die 10.000 Euro der Volksbank Ruhr Mitte enorm.“ Die großzügigen und regelmäßigen Spender und die vielen Ehrenamtlichen, die ihre Zeit spenden, geben den Tafeln die Planungssicherheit, die diese für ihr langfristig angelegtes, auf Vertrauen bauendes Angebot brauchen.

Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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