Verlegung neuer Versorgungsleitung im Rohrvortriebsverfahren – Sperrung des Geh- und Radweges
Start der Fernwärme-Baumaßnahme an der Autobahn A2

Die Vorbereitungsarbeiten für den Rohrvortrieb unterhalb der Autobahn A2 sind abgeschlossen.
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Die Vorbereitungsarbeiten für die geplante Fernwärme-Baumaßnahme der Hertener Stadtwerke unterhalb der Autobahn A2 in Herten-Süd sind abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Baustellenbereiche sondiert und freigegeben. Aktuell laufen die ersten Arbeiten an den Start- und Zielgruben für den Rohrvortrieb.

Die Baumaßnahme verläuft von der Adalbertstraße/Karlstraße unterhalb der Autobahn bis auf das Gelände der ehemaligen Zeche Ewald. Im sogenannten Rohrvortriebsverfahren wird eine neue Fernwärmeleitung auf einer Gesamtlänge von 110 Metern verlegt. Während der gesamten Bauzeit von fünf Monaten (ab 6. Mai 2019) wird der Geh- und Radweg, der nördlich der Autobahn von der Ewaldstraße bis zur Adalbertstraße verläuft, nicht nutzbar sein.
Die neue Fernwärmeleitung, die Heißwasser mit Temperaturen von bis zu 130 Grad transportiert, wird aus einem Stahlmediumrohr, einem Stahlmantelrohr und einer dazwischenliegenden Isolierung bestehen. Das Stahlmantelrohr wird wiederum in ein Betonrohr eingezogen, das vorab im Rohrvortriebsverfahren unterhalb der Autobahn und des Retentionsraums der Emschergenossenschaft verlegt wird. Das Betonrohr hat einen Durchmesser von 80 cm (innen) und 110 cm (außen). Die Start- und Zielgrube für den Rohrvortrieb haben einen Durchmesser von 8,5 bzw. 10 m und gehen bis auf eine Tiefe von 13 m. Die Startgrube der Baumaßnahme befindet sich auf dem Ewaldgelände.

Kontrollen haben ergeben, dass die Isolierung der Fernwärme-Rohrleitung aus dem Jahr 1965 durch Wassereintritt durchnässt wurde und damit die Gefahr einer Durchrostung besteht. Nach über fünf Jahrzehnten wird somit die Sanierung der Fernwärmeleitung erforderlich. Zudem wird auf dem Ewaldgelände im Zuge der Emscher-Renaturierung ein Retentionsraum entlang der Autobahn durch die Emschergenossenschaft geschaffen. Auch diese Maßnahme erfordert die Umlegung der Versorgungsleitung.

Zum Hintergrund: Die Fernwärmeversorgung für Herten-Süd wurde im Jahr 1965 aufgenommen. Die Wärme wurde von der STEAG Fernwärme GmbH im Kraftwerk Ewald 1/2/7 erzeugt und in der damaligen Übergabestation übergeben. Der Leitungsweg führte vom Gelände des ehemaligen Bergwerks Ewald unter der Autobahn A2 zunächst bis zur Hubertusstraße. Im Laufe der Zeit wurde das Netz Süd durch die Hertener Stadtwerke bis zur Innenstadt erweitert. Das Kraftwerk Ewald wurde 1987 stillgelegt und die Wärmeversorgung erfolgt seitdem aus der Fernwärmeschiene Ruhr der STEAG Fernwärme GmbH. Die Hertener Stadtwerke versorgen im Stadtgebiet von Herten rund 2.400 Haushalte mit Wärme.

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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