Galaktischer Neuzugang: Artem Shelukha kommt

Trainer Hüsken freut sich auf den Neuzugang.

Die Hertener Löwen vermelden einen Neuzugang für ihr Team in der ersten Basketball-Regionalliga West. Artem Shelukha, 29 Jahre alt, wechselt vom ProB-Ligisten VfL AstroStars Bochum zu den Löwen.

Shelukha spielte bereits zwei Jahre in Bochum, wo er auch lebt und arbeitet. In der letzten Saison in der Zweiten Bundesliga ProB Nord gelangen dem Combo Forward in durchschnittlich zehn Minuten Spielzeit 3,5 Punkte. Zufrieden war er mit dieser Einsatzzeit offenbar nicht, weshalb er sich in Herten und in der Regionalliga mehr Spielzeit erhofft.
„Ich will einfach nur spielen und endlich eine größere Rolle in einer Mannschaft haben. Das Konzept in Herten hat mich überzeugt. Ich freue mich auf die kommende Saison und vor allem auf die heimischen Fans“, sagt Shelukha. Bevor er nach Deutschland wechselte, spielte er sowohl in der ersten als auch zweiten ukrainischen Liga.
„Artem passt mit seiner Spielweise perfekt in unser System. Er ist ein Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist, sich aber vor allem durch harte Verteidigungsarbeit definiert. Er kann auf den Positionen zwei bis vier spielen und diese auch verteidigen“, so Hüsken. Der knapp zwei Meter große Shelukha ersetzt den US-Amerikaner James Chute, der die Hertener Löwen verlässt.
Der Deutsche Basketballbund (DBB) hat derweil Regelungen erlassen, die auch die Hertener Löwen betreffen.
In der kommenden Saison müssen in allen ersten Regionalligen pro Mannschaft immer mindestens drei Local Player auf dem Spielbericht eingetragen sein, von denen immer mindestens zwei spielen müssen. Als Local Player gilt, wer einem U23-Jahrgang oder jünger angehört und seit seiner U14- bis U19-Zeit mindestens drei Jahre lang eine Spielberechtigung in Deutschland besaß. Das kann auch auf hier lebende EU-Bürger ohne deutsche Staatsbürgerschaft zutreffen. Verstöße gegen diese Regelung im laufenden Spielbetrieb werden mit technischen Fouls geahndet.
Ab der Saison 2018/19 müssen alle Vereine, deren Teams in den ersten Regionalligen antreten, weitere Nachweise zur Jugendförderung erbringen. So fordert der DBB, dass sie bereits ab Februar 2018 mit mindestens je einer männlichen Jugendmannschaft der Altersklassen U18, U16, U14 sowie U12 oder jünger am Jugendspielbetrieb teilnehmen. Dazu kommt die Verpflichtung, ab Herbst an mindestens zwei verschiedenen Grundschulen jeweils eine Basketball-AG zu betreuen.
Die Local Player-Regelung zu erfüllen wird den Hertener Löwen nicht allzu schwer fallen – vorausgesetzt, es verletzen sich nicht mehrere Spieler geichzeitig. In ihrem Team stehen bisher zehn Spieler, darunter vier „Local Player“ (gekennzeichnet durch „U23“): Artem Shelukha, Kevin Nolte, Atanas „Nasko“ Penev, Faton Jetullahi, Jamie Töps (U23), Nicklas Klein (U23), David Verhülsdonk (U23), Djion Smith, Nils Strubich (U23) und Felix Neumann. Ein Aufbauspieler fehlt dem Team jedoch noch.

Zum Saisonauftakt in Bonn

Dafür gibt es einen vorläufigen Spielplan bis zur Winterpause. Demnach eröffnen die Hertener Löwen die Saison mit einem Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn II, das zwischen dem 15. und 17. September in Bonn stattfinden soll. Das erste Heimspiel der Hertener Löwen findet demnach am Freitag, 22. September, statt. Zu Gast ist dann der SV Hagen-Haspe. Der endgültige Spielplan wird im Sommer veröffentlicht. Löwen-Trainer Cedric Hüsken sieht gute Einsatzchancen für seinen neuen Spieler aus Bochum.Foto: ST

Autor:

Thorsten Seiffert aus Hagen

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