Kaderplanung ist im vollen Gange
Hertener Löwen: Howard und Feldmann gehen

Gab stets alles für die Löwen: Ryon Howard.

Erst verließ Center Felix Neumann den Basketball-Regionallisten aus familiären Gründen, nun müssen die Hertener Löwen auch den Weggang von Ryon Howard und David Feldmann aus der ersten Herrenmannschaft verkünden.
Ryon Howard war für die Löwen ein Glücksgriff. Der gebürtige New Yorker besitzt einen deutschen Pass, und spielte schon viele Jahre für Teams im Ruhrgebiet, ehe er in der letzten Saison das Löwen-Trikot überstreifte. Doch die Pendelei aus seinem Wohnort Köln ins Ruhrgebiet machte dem Familienvater zunehmend zu schaffen. Er will künftig näher an seiner Heimat spielen.

„Ryon hat von Anfang an gesagt, dass die Chancen auf eine Vertragsverlängerung sehr gering stehen. Nach sechs Jahren und Hunderten von Kilometern im Auto hat er sich für die Familie entscheiden. Er möchte lieber Zeit mit seinen zwei Kindern und seiner Frau verbringen, als dass er Stunden im Auto sitzt“, so Löwen-Trainer und Teammanager Cedric Hüsken. Und lobt seinen ehemaligen Schützling: „Ryon war für uns ein echter Glücksfall. Sportlich, aber vor allem menschlich ein Pfundskerl. So einen kompletten Spieler mal in der Löwenhöhle gesehen zu haben, macht mich stolz. Ryon hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles für den Verein gegeben. Schade, dass er nicht noch ein Jahr dranhängt.“
Howard erzielte in 26 Spielen durchschnittlich 15,7 Punkte, holte 8,3 Rebounds und legte 3,3 Assists auf. Dafür erhielt er in der abgelaufenen Saison den Titel des besten Spielers mit deutschem Pass.
Auch David Feldmann, der für die letzte Saison von den VfL AstroStars Bochum zu den Hertener Löwen wechselte, wird den Verein verlassen. Der „Scharfschütze“ oder auch „El Pistolero“, wie er bei den Löwen genannt wurde, verändert sich beruflich und wird nach Düsseldorf ziehen. „Wir wollten mit David gerne weiterarbeiten, aber ihm ist der Aufwand zu groß von Düsseldorf nach Herten zu fahren und zudem möchte er sich mehr auf seinen neuen Job konzentrieren. Ich bedanke mich bei David für seinen Einsatz und wünsche ihm alles Gute“, sagt Hüsken.
Der Shooting Guard erzielte pro Spiel 7,6 Punkte und stand dabei rund 23 Minuten auf dem Spielfeld. Dem gebürtigen Bochumer fällt der Abschied nicht leicht. „Ich habe mich in Herten ausgesprochen wohl gefühlt. Die Fans, aber vor allem das Trainerteam, hatten daran einen großen Anteil. Jetzt möchte ich mich erstmal auf meinen neuen Job in Düsseldorf konzentrieren, den ich seit Januar habe“, lässt Feldmann verlauten.
Die Planung des Kaders für die kommende Saison ist bei den Löwen in vollem Gange. „Das Grundgerüst steht schon, aber wir wollen Schritt für Schritt bekanntgeben, wer nächstes Jahr ein Löwe bleibt und wird“, so Hüsken.

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