Hertener Löwen-Manager Dirk Ewald im Interview

Die Basketball-Saison endete für das Bundesliga-Team der RheinLand Versicherungen Hertener Löwen im Halbfinale der Play-Offs. Damit war sie sportlich sehr erfolgreich. Über die Saison, den Trainerwechsel und die Vorbereitung der nächsten Saison sprach der Stadtspiegel mit Löwen-Manager Dirk Ewald.

STADTSPIEGEL: Herr Ewald, wie bewerten Sie die vergangene Saison?

Die Saison fing zugegebenermaßen sportlich zäh an. Aber sie war letztendlich sehr erfolgreich. Wir sind erst gegen den späteren Meister, Gotha, gescheitert. Gerade die Rückrunde war mit nur einer Niederlage sehr erfolgreich.

Ein Erfolg, der besonders Zamal Nixon zu verdanken war.

Die Verpflichtung von Zamal Nixon war wirklich ein Glücksgriff. Er ist völlig zu Recht Spieler des Monats der Liga geworden und mit einem Award von Eurobasket ausgezeichnet worden. Aber die Siege sind dem ganzen Team zu verdanken. Das zeigt auch der Award für Vincent Kittmann. Er gehörte zu den überragenden deutschen Spielern, und wurde damit von unseren Fans ja auch zum Spieler der Saison gewählt. Sein Erfolg, und der Erfolg des ganzen Teams bestätigen unsere Arbeit.

Noch steht nicht fest, wer in Herten bleibt und wer geht. Wie laufen die derzeitigen Gespräche?

Der Zeitpunkt ist noch früh, aber die Drähte und E-Mailfächer laufen heiß. Sobald wir Zusagen haben, melden wir Verzug. Es ist eine arbeitsreiche Zeit.

Mit Dirk Altenbeck haben Sie bereits einen neuen Trainer verpflichtet. Was können Sie zu ihm sagen?

Dirk Altenbeck ist vom Typ her sehr ausgeglichen und ruhig. Er bringt die nötige Erfahrung mit und mit der A-Lizenz auch die sportliche Qualifikation. Er liebt diesen Sport genauso wie wir und passt menschlich in unseren Verein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Die Zeit von Boris Kaminski als Cheftrainer ist damit vorbei. Wie bewerten Sie sie?

Boris Kaminski hat hier sehr gute Arbeit abgeliefert. Aber nicht nur sportlich ist es ein Verlust, sondern auch menschlich. Die Zusammenarbeit war immer unkompliziert und harmonisch. Ich wünsche ihm in Rhöndorf viel Glück und Erfolg.

Ihr Posten bei den Löwen ist eigentlich ein Vollzeit-Job, aber Sie machen ihn ehrenamtlich, wie Ihre Vorstandskollegen. Was motiviert Sie?

Ich finde es wichtig, dass es bei all dem Stress auch Spaß macht. Wenn es dann sportlich noch gut läuft, ist das eine Bestätigung unserer aller guten Arbeit. Ich möchte mich persönlich und auch im Namen des Vorstandes bei dieser Gelegenheit auch bei allen freiwilligen Helfern für die geleistete Arbeit der vergangen Saison danken. Ohne ihren Einsatz und Hilfe wäre Basketball auf diesem Niveau nicht möglich.

Was wünschen Sie sich für die (Löwen-)Zukunft?

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere eigenen Talente in der Pro B-Mannschaft Fuß fassen und sich durchsetzen. Denn bei all dem Rummel dürfen wir die gute Jugendarbeit nicht vergessen. Unsere U14 kämpft Anfang Juni noch um den Titel des Deutschen Meisters. Das Gespräch führte Julia Philipp.

Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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