Mit Gerald Asamoah WM in Herten gucken: Besser geht's nicht

Fürs Spiel Deutschland-Ghana vertauschte Asamoah sein Gala-Outfit mit dem Deutschland-Trikot.
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Deutschland-Ghana: Das beste WM-Rudelgucken Deutschlands hatte Gerald Asamoah in Herten zu bieten. Das Charity-Event in der Maschinenhalle Süd auf Ewald hatte alles: Herz und Humor, Spannung, Köstlichkeiten, Supermusik, Promis, Party und Preise.

Was haben Supermodel Gisele Bündchen und „Asa“ gemeinsam: Sie werden so viel fotografiert, dass es für mehrere Leben reicht. Geduldig posierte er mit seinen Gästen für jedes Foto, vor allem „Selfies“ wurden zu Hunderten gemacht.

Weil es ihm selbst gut geht, gibt Gerald Asamoah gerne weiter. Mut, Lächeln, Zuversicht und konkrete Hilfe für herzkranke Kinder dieser Welt, unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe. An dem Abend, der mit einem nervenaufreibenden 2:2 endete, wurde Geld gesammelt für die dringend notwendige Herzoperation eines fünf Jahre alten Mädchens aus Gambia, für das sich die von Gerald Asamoah gegründete Stiftung einsetzt.

Mädchen (5) aus Gambia muss operiert werden

Die Benefiz-Gala wurde von Hans Sarpei,Charles Takyi (ehemaliger ghanaischer Nationalspieler), Mike Hanke, David Odonkor und Mike Büskens unterstützt, auch Rudi Assauer genoss in Begleitung seiner Tochter das Event. Besonders die Kinder unter den Gästen strahlte der legendäre ehemalige Schalke-Manager freundlich an, der Asamoah liebevoll „Blondie“ nennt.

Die Fußballstars in der Maschinenhalle Süd gaben alles: Sie verkauften Tombola-Lose für den guten Zweck und lieferten sich dabei einen witzigen Wettkampf (den Asa für sich entschied), und sie vertauschten ohne zu zetern den feinen Zwirn mit Trikots, die nach dem Spiel auch noch versteigert wurden. Außerdem boten sie selbst fleißig bei der Versteigerung mit und erhöhten damit die Spendensumme.

650 Euro war es beispielsweise einer Dame im Publikum wert, exklusiv mit Gerald Asamoah in Nelson Müllers neu eröffneter Brasserie „Müllers“
auf der Rü in Essen
zu speisen. Nelson Müller, Inhaber des Sternelokals Die Schote, hatte das deutsch-ghanaische 4-Gänge-Menü für den guten Zweck mit seinem Team gezaubert. „Ich mache alles. Ich behalte auch nur diesen Schlips an“, scherzte Asamoah.

Der 35-Jährige lebt mit seiner Familie schon seit vielen Jahren in Marl, fühlt sich in der Region verwurzelt. In der kommenden Saison wird der Publikumsliebling weiter für die U23 von Schalke 04 spielen.

Volle Begeisterung

Fußballfans in allen Farben sah man, ob schwarz-rot-goldene oder in ghanaische Farben gekleidete, man erblickte den Schalke-Fan einträchtig neben Gladbach-Verehrern oder Dortmundern sitzend. Besonders das männliche Supermodel Ernest Look ging ab wie eine Rakete, bejubelte seine Ghana-Kämpfer, tanzte auf dem Tisch und sang lauthals.

Überhaupt ein wunderbarer Fußballabend. Man kann sich kaum eine bessere Werbung für Frieden, Freundschaft, Fairness vorstellen. Und für starke Charaktere. Den attestierte via Video-Einspiel als Gruß aus Brasilien Manuel Neuer: „Gerald hat ein großes, großes Herz.“

In Herten saß das Publikum in der ersten Reihe: Mano Ezoh stellte seinen Song "Fly" vor - noch bevor der auf den Markt kommt. Ein Künstler von Weltgeltung der, beispielsweise mit Snoop Dog zusammenarbeitet.

Optisch und akustisch verwöhnt wurde das Publikum auch durch den Fußballartisten Julian Hollands (unglaublich, was der Mann drauf hat), den Gedanken lesenden Zauberkünstler Oliver Henke und vor allem die sympathische Sängerin Anja Odenthal aus Köln, Gewinnerin der „Goldenen Stimmgabel“: Ihre Interpretation von „Ich gehör’ nur mir“ aus „Elisabeth“ erzeugte wohlige Gänsehaut. Sie kann auch anders: Anja Odenthal verpflichtete die Fußballstars Asamoah, Hanke, Odonkor, Sarpei und Takyi für einen Tanz auf der Bühne, und gemeinsam fetzten sie ab zu „Stayin’ alive“.
Ein Volltreffer.

Infos:
www.gerald-asamoah-stiftung.de
Stiftungsbüro: Rathenaustraße 10, 67547 Worms
Kontakt: 0162/ 54 500 26
E-Mail: kontakt@gerald-asamoah-stiftung.de

Autor:

Kerstin Halstenbach aus Herten

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