Chemiepark-Unfall: Materialversagen könnte Ursache sein

Materialversagen könnte die Ursache des schlimmen Unfalls im Chemiepark gewesen sein. | Foto: Foto: INFRACOR
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Die Staatsanwaltschaft Essen und eine Ermittlungskommission der Polizei Recklinghausen ermitteln derzeit, was die Ursache des schrecklichen Unfalls im Chemiepark Marl gewesen ist. Bei dem Unglück wurden ein 45-Jähriger und
ein 31-Jähriger, beide aus Herten, tödlich verletzt. Erste vorläufige Ergebnisse schließen nun ein Fremdverschulden von Außerhalb aus. Auch die verstorbenen Mitarbeiter trifft keine Schuld. Dagegen wird die Unglücksursache durch ein Materialversagen vermutet. Weitere Untersuchungen sind veranlasst und dauern an. Untersuchungen der arbeitstechnischen Abläufe durch den Sachverständigen sind noch nicht abgeschlossen und dauern ebenfalls noch an. Nach Abschluss der Untersuchungen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Essen die Freigabe des
Unglücksortes. Eine enge Betreuung der Angehörigen der Verstorbenen
erfolgt durch zuständige Stellen des Chemieparks. Eine abschließende Begutachtung der Unglücksursache wird noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
Der genaue Wortlaut der in der Presseerklärung der Polizei und der Staatsanwaltschaft heißt es: "Danach kann gegenwärtig ein Fremdverschulden von außen ausgeschlossen werden. Ein Verschulden der verstorbenen Mitarbeiter ist ebenfalls nicht erkennbar. Dagegen wird die Unglücksursache eher im materialtechnischen Bereich, möglicherweise durch ein Materialversagen, vermutet. Weitere Untersuchungen sind veranlasst und dauern an. Untersuchungen der arbeitstechnischen Abläufe durch den Sachverständigen sind noch nicht abgeschlossen und dauern ebenfalls noch an.
In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Chemieparks eine zügige Aufarbeitung der möglichen Unglücksursache ermöglicht wurde.
Nach Abschluss der Untersuchungen am 3. April erfolgte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Essen die Freigabe des Unglücksortes. Eine enge Betreuung der Angehörigen der Verstorbenen erfolgt durch zuständige Stellen des Chemieparks. Eine abschließende Begutachtung der Unglücksursache wird noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen."

Autor:

XY Z aus Sonsbeck

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