Motorworld auf Ewald: Baubeginn soll 2016 sein

Uwe Dietz (l.) bei der Präsentation mit Martin Rinke und Marc Baumüller.
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  • Uwe Dietz (l.) bei der Präsentation mit Martin Rinke und Marc Baumüller.
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„Mit uns wird es keine negativen Überraschungen geben. Die Motorworld Zeche Ewald Ruhr kommt.“ Mit diesen markigen Worten gab Martin Rinke (54), geschäftsführender Gesellschafter der Zeche Ewald Entwicklungsgesellschaft (ZEE), gestern Mittag auf Ewald den Startschuss zum Millionenvorhaben, Herten zum Automekka zu machen.

Mit der Motorworld Trademark Management AG habe man einen starken Lizengeber gefunden. Diese Firma betreibt in der Region Stuttgart bereits ein ähnliches Projekt.
Unter dem Dach der historischen Gebäude auf Ewald soll alles entstehen, was die Herzen der Autofreunde höher schlagen lässt. Gastronomie, Oldtimertreffen, Platz für Events, Firmenfeste und ein Hotel seien geplant. Um das Gelände fit für die erhoffte Eröffnung nach der Fertigstellung im Jahr 2019 zu machen müsse die ZEE einen „zweistelligen Millionenbetrag“ investieren. Baubeginn soll 2016 sein.

Strahlkraft fürs ganze Ruhrgebiet

Vor illustrer Gästeschar in der Maschinenhalle - unter anderem weilte Schalke-Idol Olaf Thon unter den Besuchern - wagte Marc Baumüller (45), geschäftsführender Gesellschafter der Motorworld, zudem einen Ausblick auf die zu schaffenden Arbeitsplätze. „200 bis 250 werden es wohl werden, dazu kommen die Saisonarbeitsplätze, etwa im Gastrobereich.“ Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freute sich über den sich anbahnenden „Deal“, auch, wenn er bei dessen Fertigstellung längst kein Bürgermeister der Stadt ist.
„Ich war fasziniert von der Motorworld in Stuttgart. Die Mischung aus Autos, Gastro und Denkmälern ist dort grandios.“ Es sei sowohl wirtschaftlich als auch touristisch ein Projekt mit „Strahlkraft für das ganze Ruhrgebiet“ mit einigen 100.000 Besuchern im Jahr. Martin Rinke schaut sogar noch weiter: „Sauerland, Niederrhein, Münsterland, vielleicht sogar bis in die Niederlande könnte sich das Einzugsgebiet erstrecken.“
Auch Baumüller ist sich sehr sicher, dass hier eine Erfolgsgeschichte geschrieben wird: „Ich bin seit zweieinhalb Jahren im Ruhrgebiet unterwegs, führe Gespräche, besuche Veranstaltungen. Ich bin mir sicher: Das wird funktionieren.“

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