Nabu will Aberglauben beseitigen

Mechthild Gillner und Herbert Beste haben keine Angst vor Spinnen.
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Mit der Ausstellung „Geschöpfe der Nacht“ räumt der NABU mit ganz viel Aberglaube auf. „Alle Nachtgeschöpfe haben es in unserer ausgeräumten und verarmten Landschaft schwer“, weiß Herbert Beste.
In einer Auflage von 1000 Stück hat der NABU eine faszinierende Broschüre herausgebracht, die die Ausstellung begleitet.
Jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zeigen mindestens zwei NABU-Mitglieder die Geschöpfe der Nacht, anhand von Exponaten, ausgestopften Tieren, zahlreichen Videos, kindgerechten Geschichten, echten Spinnen und vielem mehr.
„Für Kinder haben wir ein Fledermauspuzzle erstellt“, sagt Gerd Sandig. 1,20 Meter mal 55 Zentimeter ist das zehnteilige Puzzle groß und soll die Kinder auf die eigenwilligen aber harmlosen Fledermäuse vorbereiten. „Schließlich gibt es am 27. August auch wieder eine Nachtführung zur europäischen Batnight“, führt Herbert Beste weiter aus.
Der NABU legt viel wert darauf, Kindern und Erwachsenen Ängste zu nehmen. „Bei uns ist für jeden etwas dabei“, sagt Beste.
Bei der Ausstellung geht es übrigens nicht nur um Fledermäuse, Eulen oder Amphibien. „Es gibt viele Pflanzen, die nur nachtaktiv sind“, weiß Herbert Beste. Da gebe es die Zaunwinde, deren im Dunklen leuchtenden Blüten nur von Nachtfaltern bestäubt werden oder die nordamerikanische Nachtkerze, deren große, gelbe Blüten sich abends im Zeitraffertempo öffnen.
Natürlich macht der NABU solche Ausstellungen und Führungen auch, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und um den Tieren zu helfen.
Dies kann auch geschehen durch den Kauf eines Nistkastens für Vögel (15 Euro), ein Fledermauskasten (15 Euro) oder einem schon recht großen Holzkasten für einen Waldkauz (30 Euro).
„Das Aufstellen einer solchen Kiste ist aber keine Garantie dafür, dass die Tiere auch kommen“, schränkt Herbert Beste ein. Auch im Tierreich gilt schließlich die freie Wohnungswahl.

Mechthild Gillner und Herbert Beste haben keine Angst vor Spinnen.
Mechthild Gillner und Gerd Sandig bei einigen der Exponaten im Schlossgewölbe des NABU.

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