Samenbomben: Verkehrsverein unterstützt die Stadt

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Der Verkehrsverein Herten 1912 (VVH) will die vielfältigen Initiativen und Anstrengungen unterstützen, die Stadt ein wenig bunter zu machen. Deshalb spendiert der VVH zum bevorstehenden Putztag am Samstag, 29. März, rund 1.000 Samenballen. Die werden an den Treffpunkten verteilt, wo Handschuhe und Müllsäcke ausgegeben werden.

Außerdem gibt es die als kleines Geschenk bei der abschließenden Besenparty im Zentralen Betriebshof. Zur Idee der Aktion, die Bürgermeister Dr. Uli Paetzel angeregt habe, erläutert VVH-Vorstandsmitglied Ulli Terboven: „Die Samenballen können dorthin geworfen werden, wo bunte Blumen vermisst werden. Der Verkehrsverein will Herten damit konkret verschönern und den Ansatz der grünen Stadt unterstützen.

Ursprung im Guerilla Gardening

„Augenzwinkernd und gleichzeitig nachdenklich ergänzt sein Vorstandskollege Egon Herzog: „Im Ursprungsland heißen die Ballen ja SeedBombs. Wie friedvoll wäre es in der Welt, wenn bei Auseinandersetzungen auf diese Bomben zurückgegriffen würde.“ Die Samenballen haben ihren Ursprung im „Guerilla Gardening“. Entstanden in den 70er Jahren in Manhattan. Die selbst ernannten Gartenpiraten und Untergrundkämpfer wollten ursprünglich in heimlichen Nachtaktionen brachliegendes Gelände - vor allem in Großstädten - durch Pflanzen und Samenbomben („SeedBombs“) begrünen.

Autor:

XY Z aus Sonsbeck

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