Kurberaterin hört bei Hertener Caritas auf
Neuer Lebensabschnitt für Irmgard Garus-Gertz

Ralf Egner überreicht Irmgard Garus-Gertz ein ungeschliffenes Holzherz zum Einstieg in das Schreinerhandwerk.
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Dass Mütter und Väter Kraft schöpfen und sich von Überlastungen im Familienalltag erholen können, war Kurberaterin Irmgard Garus-Gertz vom Caritasverband Herten stets ein besonderes Anliegen.

Unzählige Beratungsgespräche hat sie geführt, mit Kassen und Kliniken telefoniert und dafür gesorgt, dass Mütter und Väter in eine Kur fahren konnten. Dabei beließ sie es nicht nur bei der Vermittlung der Kurmaßnahme, sondern organisierte auch vieles im Vorfeld und bot eine Nachsorge an. Schließlich sollte der Erfolg einer Kur anhalten und nicht direkt nach der Rückkehr ins familiäre Umfeld verpuffen.
Mit dem Projekt „Gesundheit vor Ort“ initiierte sie ein Kurprojekt für Mütter, denen es nicht möglich ist, eine Kur über mehrere Wochen außerhalb des häuslichen Umfeldes anzutreten. Da dieses Modell nicht von den Krankenkassen unterstützt wird, motivierte sie für die Finanzierung viele Helferinnen und Helfer in den Kirchengemeinden und der katholischen Frauengemeinschaft (kfd). Auf dem Nikolausmarkt verkaufte sie Selbstgemachtes, mit der kfd organisierte sie Cocktailpartys und das Catering des Pfarrkarnevals und verkaufte in 15 Jahren beim Narzissenverkauf rund 30.000 sonnengelbe Frühlingsboten.
„Früher wusste ich nicht, wie man Marmelade kocht.“ lacht Irmgard Garus-Gertz. „Heute kenne ich einige Kolleginnen, die ihre Marmelade nur bei mir kaufen.“ Bei ihrer Verabschiedung im Caritas-Forum an der Hospitalstraße blickt sie sehr positiv auf ihr berufliches Leben bei der Caritas zurück und bedankt sich bei allen, mit denen sie zusammengearbeitet hat, für die Herzenswärme und Empathie, die ihr entgegengebracht wurden. Ihr erster Berufswunsch bei ihrer Berufswahl vor vielen Jahren war es, das Schreinerhandwerk zu erlernen. So ganz hat sie dieser Gedanke nie los gelassen, so dass sie neben dem Gutschein für einen entsprechenden Kurs von Caritas-Geschäftsführer Matthias Müller, von Ralf Egner, dem Technischen Leiter im Caritas-Zentrum Franz von Assisi und gelernter Schreiner, einen Holzrohling überreicht bekam, den sie nun im neu begonnenen Lebensabschnitt bearbeiten und fertigstellen kann.
„Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist nach wie vor eine Herausforderung für viele Familien. Der Anteil Alleinerziehender nimmt dabei immer weiter zu.“ so Claudia Müller, Leiterin des Fachbereiches Kinder, Familie und Jugend beim Caritasverband Herten.
„Ambulante Angebote, wie die Kurwoche „Gesundheit vor Ort“, werden wir daher weiterentwickeln, um auch zukünftig Müttern und Vätern in belastenden Situationen Hilfe anbieten zu können.“ Wer sich hinsichtlich einer Kur beraten lassen möchte, kann sich bei Rabea Garcia, Tel. 02366 304-419 oder r.garcia@caritas-herten.de, melden, sie hat die Aufgaben der Kurberatung von Irmgard Garus-Gertz übernommen.

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