Freitag Heimspiel: Hertener Löwen brauchen Fan-Unterstützung

Auch wenn die Löwen von 1200 Zuschauern wie zuletzt in Hagen träumen können: Die Heimspiele haben eine ganz besondere Atmosphäre.
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Freitag fällt auf den Dreizehnten. Den Löwen möge das aber Glück und kein Pech bringen: Sie werden zuhause antreten und hoffen auf zahlreiche Fans in der Rosa-Parks-Halle. Rapper Tizzle gehört dazu.

Ihr erstes Spiel in 2017 in der ersten Basketball-Regionalliga West haben die Hertener Löwen gegen BG Hagen mit 98:91 (25:18, 31:23, 19:22, 23:28) verloren. Obwohl vier Spieler vierstellig punkteten, fehlen den Hertenern genug gute Spieler, um sich in Partien gegen die Top-Teams der Liga behaupten zu können. Bereits am Freitag, 13. Januar, treten die Löwen in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn II an.
„Wir wollen uns in Hagen gut verkaufen. Wenn wir an unsere Dezember-Leistungen anknüpfen können, ist vielleicht sogar eine Überraschung drin“, sagte der Vereinsvorsitzende Hermann Zechel vor der Begegnung in Hagen. Doch bis auf ein starkes viertes Viertel wurden die Hertener den Gastgebern nie wirklich gefährlich. Acht Punkte betrug die Hagener Führung kurz vor der Pause, doch die BG verabschiedete sich mit einem erfolgreichen Distanzwurf und 15 Punkten Unterschied in die Kabine.
Erst im vierten Durchgang wurde es eng für die Gastgeber, als die Hertener drei Minuten vor Schluss einen Abstand von nur noch drei Punkten herausgespielt hatten. Knapp eineinhalb Minuten vor Abpfiff waren es gar nur noch zwei Punkte, doch die Hagener bewiesen den kühleren Kopf und das bessere Händchen. Sie gewannen verdient mit sieben Punkten Unterschied.

Rotation der Hertener ist zu klein

Ungewöhnlich für eine Regionalliga-Partie war die Kulisse des Spiels. Die BG Hagen spielte erstmals in der Ischeland-Halle der Stadt, in der zuvor der nun insolvente Bundesligist Phoenix Hagen seine Spiele absolvierte. Etwa 1.200 Zuschauer sahen die Begegnung der BG und der Hertener Löwen, das sind etwa vier Mal mehr Fans als die Hertener bei ihren Heimspielen begrüßen dürfen. Dennoch ließen sich die Hertener nicht abschrecken und gaben nicht auf, als sie hinten lagen, was ihnen die Hertener und die Hagener Fans gleichermaßen hoch anrechneten. Felix Neumann machte 21 Punkte in der Partie, Kofi Josephs, Atanas Penev und Franjo Bubalo je 19 Punkte.
Doch die Rotation der Löwen ist zu klein, um gegen Spitzenteams der Regionalliga erfolgreich zu sein. Zwar punktete auch noch Kevin Nolte, doch es fehlen dem Team weitere gute Spieler, und selbst bei ihrem Top-Scorer der Partie müssen die Löwen stets auf einen guten Tag und eine schlechte Defense der Gegner hoffen.
Die Hertener Löwen stehen nach dieser Niederlage wieder auf Platz zwölf der Tabelle. Die DJK Adler Frintrop und die Ballers Ibbenbüren sind punktgleich mit ihnen auf den Plätzen zehn und elf, haben also trotz auch je fünf Siegen und zehn Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf die besseren Karten im Abstiegskampf als die Hertener.
Der nächste Gegner der Löwen ist die zweite Mannschaft der Telekom Baskets Bonn. Das Team steht derzeit mit zwei Siegen mehr als die Löwen auf Platz acht der Tabelle. Allerdings müssen die Bonner aus Verletzungsgründen ohne ihren Importspieler Anye Turner auskommen.

Kurz-Infos:
Beim „Sparkassen-Spieltag“ am Freitag, 13. Januar, ist Sprungball um 20 Uhr. Spielort ist die Sporthalle der Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Straße 2. Begleitet wird die Begegnung von einem Auftritt des Rappers „Tizzle“.
In der Hauptstelle der Sparkasse in Herten (Ewaldstraße 8) werden vorab vergünstigte Tickets verkauft, solange der Vorrat reicht.
Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr.

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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