Sturmtief "Eberhard"
Sturmbilanz: Ein Toter und 27 Verletzte

Nach "Eberhard" stümt nun "Franz"!
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  • Foto: Bernd Kasper/pixelio.de
  • hochgeladen von Horst-Peter Nauen

Sturmtief "Eberhard" hat die Rettungskräfte in NRW stark beschäftigt. Feuerwehr und Katastrophenschutz leisteten über 10.000 Einsätze - Innenminister Herbert Reul dankte den Helferinnen und Helfern für ihre Arbeit.

Das Sturmtief am Wochenende 9./10. März hat die Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen stark beschäftigt. Insgesamt kam es zu 10.389 unwetterbedingten Einsätzen, daran beteiligt waren 20.231 Kräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz. Minister Reul sagte am Montag, 11. März, in Düsseldorf: ,,Ich danke den Frauen und Männern von Feuerwehr und Katastrophenschutz für ihre geleistete Arbeit. Sie sind ein hohes Risiko eingegangen, um die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vor Gefahren zu schützen."

27 Menschen wurden durch den Sturm verletzt, darunter auch acht Retter der Feuerwehr und ein vierjähriges Kind, das in Hückelhoven unter eine umstürzende Mauer geriet. ,,Ich wünsche allen eine schnelle Genesung. Besonders denke ich an die Feuerwehrleute, die sich im Einsatz verletzt haben", sagte Reul. Ein 47-jähriger Mann kam in Bestwig (Hochsauerlandkreis) ums Leben, als ein Baum auf sein fahrendes Auto fiel. Reul sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Wegen "Eberhard" kam es zu schwerwiegenden Störungen auf den Straßen und Schienen in NRW. So musste etwa die A 45 südlich von Hagen gesperrt werden, die A 40 bei Dortmund war zeitweise überflutet. Außerdem wurde der komplette Zugverkehr ab Sonntagnachmittag eingestellt. Zwischen Münster und Dortmund musste ein Zug evakuiert werden, nachdem er mit einem Baum zusammengestoßen war. Im Rhein-Sieg-Kreis fiel in mehreren Gemeinden der Strom aus.

Nach Sturmtief "Eberhard" stürmt nun "Franz"
Sturmtief "Franz" ist im Anmarsch und bringt Wind, Kälte, Regen und Schnee. Am Mittwoch, 13. März 2019, gibt es den nächsten Sturmtag in NRW - viele Bäume sind durch den vergangenen Sturm geschwächt und deshalb sind die Wälder momentan zu meiden.

Autor:

Horst-Peter Nauen aus Hilden

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