Liebe und Tradition der Deutschen zur indianischen Kultur

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Die Liebe zu den Indianern ist in Deutschland zur Tradition geworden.So sehr zur Tradition,daß mancher Wissenschaftler,dessen Beruf es ist,sich mit den Kulturen fremder Völker zu befassen,schon eingehend darüber nachdachte,wie diese Liebe wohl zustande kam.
Von Rousseau  bis Sealsfield,Longfellow und Garstäcker haben Philosophen,Dichter,Wissenschaftler und auch Schriftsteller wie z.B. Karl May die Indianer in den Mittelpunkt literarischer Arbeiten gestellt,die dazu angetan sind,Leser aller Länder und Volksschichten zu fesseln und zu faszinieren.
Unsere Kinder kostümieren sich mit Vorliebe als Indianer.
Indianerausstellungen und Indianervorträge finden noch immer das begeisterte Interesse ungezählter Menschen aller Bildungs-und Altersstufen.Das Schiksal der indianischen Stämme zieht sie immer wieder an.Unsere Liebe zu den Indianern beruht auf Tatsachen,die wir wissen oder zu wissen meinen und die meisten der Indianerliebenden mit eigenen Gefühlen vermischen,die sie für die Gefühle der Indianer halten.Was ficht es sie an,daß etwa weder „Rothäute“ noch „Sioux“ , weder „großer Geist“ noch „ewige Jagdgründe“ Begriffe sind,die Indianern auch nur verständlich wären?
So gibt es gewissermaßen eine Traumliteratur über die Indianer,die von weißen Gestalten,weißen Begriffen beherscht wird,und eine Literatur der realen indianischen Welt.
Es scheint mir, daß populäre Bücher,die es sich zur Aufgabe gemacht haben,der Warheit über die Indianer nachzuspüren und die sie ans Licht zu heben,begrüßenswerte Bücher sind - da sie der allgemeinen Indianerliebe unserer Menschheit ein Rückgrat aus Tatsachen geben und diese Liebe damit um so solider machen.Das gleiche könnte man über die Filme sagen,auch hier gibt es grottenschlechte und anspruchsvolle Filme über die indianische Kultur.Hier bei uns in Deutschland aber auch in Europa ist das Indianerbild leider immer noch geprägt durch die zahlreichen Winnetoufilme von Karl May.In den USA dagegen wird Living History,lebendige Geschichte,die Rekonstrruktion menschlichen Lebens vergangener Epochen professionalisiert.Hier sind ausgebildete „Interpreten“ am Werk. Ihre Präsentation öffnet einen „Zeittunnel“ in die Vergangenheit.
Hier bei uns in Deutschland und Europa versuchen „Hobbyisten“ die Geschichte der Indianer lebendig zu machen,der Geschichte ein Gesicht geben.Hier wird Geschichte wiederbelebt.Das Leben,die Sitten und Gebräuche der Nordamerikanischen Indianer werden hier auf einer eindrucksvollen Art vermittelt.Die Tatsache ,daß man heute noch weiß,wie indianische Quillarbeiten (mit Stachelschweinborsten)angefertigt werden,wie eine Bisonhaut hirngegerbt wird,auf welche Weise ein Tipi konstruiert wird,ist auf Hobbyisten und Living History Reenactors zurückzuführen.Sonst wären die Fähigkeiten - und tausend andere Dinge - längst unwiderbringlich verloren gegangen.Zu den Pionieren auf diesem Gebiet gehörte das Ehepaar Laubin,(Reginald Laubin* 4. Dezember 1903 in Detroit, Michigan; † 5. April 2000 in Urbana, Illinois,Gladys Laubin (1906–1996) das heute von vielen indianischen Stammeshistorikern für seine Bewahrung von handwerklichen Fähigkeiten und der Rekonstruktion indianischer Tänze gepriesen wird.Die Laubins waren Hobbyisten als sie anfingen - und sie entwickelten sich durch Ernsthaftigkeit und Hingabe zu historischen Rekonstrukteuren,zu Kulturberwahrern.
Es stimmt schon,daß es auch in den USA gegelegtlich Diskussionen darüber gibt,warum weiße Männer indianische Kultur zum Leben erwecken.Hier gibt es-seitens der Indianervölker - gewisse Empfindlichkeiten.Andererseits ist es aber nur eine Frage des Respekts.Solange der Reenactor nicht dazu übergeht,spirituelle Zeremonien,die bis heute eine sakrale Bedeutung haben,als „Spiel“ zu behandeln,gibt es so gut wie keine Kritik.
Tatsächlich wird mit der Bewahrung der indianischen Alltagskultur - aus was für Gründen auch immer,ob romantisch oder wissenschaftlich fundiert - ein Beitrag zum Erinnern an die bedeutenden Jahrzente der indianischen Geschichte geleistet.Auch das ist eine Form von Lebenshilfe - ob das die heutigen Kulturmissionare,die Indianer ständig zum politschen Kampf auffordern,nun wahrhaben wollen oder nicht.

indianische Kulturgruppe hat Termine frei :

Wir als indianische Kuturgruppe Iyuptala & Friend´s machen  indianische Geschichte greif und begreifbar.Wir verfügen über einen gut gefüllten Fundus an historischen Gegenständen die wir nach histor. Vorlagen selbst angefertigt haben oder durch Hobbyisten anfertigen ließen und diese als Ausstellung präsentieren können.(z.B. in Museen,kulturelle Veranstaltungen) Desweiteren zeigen wir in historischer Tracht indianische Tänze auch indianische Spiele speziell für kleinere Kinder stehen auf dem Programm.Auf Anfrage besuchen wir Schulen,Kindergärten-Betriebs,-Stadt,-oder Straßenfeste,kulturelle Begegnungsstätten,Altenpflegeheime-Sommerfeste bis hin zu privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten Geburtstage usw.
Für weitere Informationen und Kontaktaufname zu uns kann unsere Homepage besucht werden: https://iyuptala.de.tl

Autor:

Armin Thoms aus Hilden

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