Wenn das Schreiben, Vorlesen und Zuhören sich miteinander verbinden, kommt eine „Blaue Stunde“ heraus

Hier nahmen 14 Autoren der "Blauen Stunde" Platz und lasen ihre Texte vor.
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  • Hier nahmen 14 Autoren der "Blauen Stunde" Platz und lasen ihre Texte vor.
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Wie jedes Jahr im Januar bot die Stadtbücherei Hilden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hilden/Haan wieder die Literaturveranstaltung „Blaue Stunde“ im Rahmen der alten Tradition des Vorlesens und Zuhörens an. 14 Autoren aus der Umgebung kamen mit ihren Texten, um sie interessiertem Publikum vorzustellen.

Eine der friedlichsten Verbindungen, vereint in einem aufgeschlossenen Geist, ist das Schreiben und Vorlesen. Es verbindet nicht nur Menschen miteinander, sondern auch Erinnerungen an Erlebnisse im Leben des Menschen selbst, die sich durch Schreiben und Vorlesen von ihren Lasten befreien. Dann gibt es natürlich auch die Schreiberlinge, die pure Lust und Freude beim Schreiben empfinden. Sie alle trafen sich in der Stadtbücherei Hilden, um zwei besondere Stunden miteinander zu verbringen.
Wie tief die Sinne eines jeden einzelnen erreicht wurden, entschied jeder Zuhörer für sich selbst. Die Verfasser der Texte erfreuten sich an jedem, der sich durch ihre Niederschrift bewegt fühlte. Es wurden Lyrik, Gedanken, Kurzgeschichten – ob lustig oder bewegend – und Romanauszüge vorgetragen und stießen auf viel Beifall. Mit dabei waren (in Reihe der Vorlesung): Klaudia Porath, Dragica Schröder, Jutta Stichnoth, Marion Schreiner, Roswitha Kortheuer, Klaus-Gunther Häuseler, Christel Düsterbeck, Christa Lehmann, Astrid Payenberg, Anke Leopold für ihren Vater Lothar Brüning, Marie-Noëlle Thomas, Anke Hella Herzog, Sylvia Wiesener und Klaus Menn.
Leider fiel der diesjährige Musiker Matthias Brehm wegen Krankheit aus. Dadurch ließ sich die Moderatorin Frau Dr. Juliane Kerzel-Kohn, Fachbereichsleiterin der Volkshochschule Hilden/Haan, jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Sie begrüßte zusammen mit Frau Kurz, stellvertretende Leitung der Stadtbücherei, das Publikum und begann in ihrer gewohnten ruhigen und angenehmen Art den Abend zu eröffnen. Sie versprach, auch ohne musikalische Untermalung, einen lohnenden Abend und hielt Wort. Auf Grund der zahlreich erschienen Autoren bat sie um präzise Einhaltung der Zeitvorgabe und begleitete jeden Schreiberling harmonisch durch das Programm.
Zum Abschluss der Veranstaltung bewegte ein kleine verfasste Trauerrede der Hildener Künstlerin und Autorin Klaudia Porath zu der jüngst verstorbenen und beliebten regionalen Autorin Liljana Lukec alle Anwesenden zutiefst. Es wurde eine Trauerminute eingelegt.

Autor:

Marion Schreiner aus Langenfeld (Rheinland)

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