Schulanfang
"I-Dötzchen" - sicher auf dem Weg zur Schule

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Im Kreis Mettmann haben ab dem 28. August 2019 die sogenannten "I-Dötzchen" in rund 80 Schulen ihren Auftakt. Deshalb - Fuß vom Gas und Elterntaxi stehen lassen!

Für die Erstklässler ist viel Neues und Ungewohntes zu bewältigen. Die Kinder sollen nicht nur den Anforderungen der Schule gerecht werden, sondern auch als Verkehrsanfänger mit richtigen Verhalten auf dem Weg zur Schule und zurück vertraut machen.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann rät:
Die Teilnahme am Straßenverkehr mit all seinen Risiken ist ein Stück Lebenserfahrung, die Kinder mit dem Schulbeginn machen müssen.
Für die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Mettmann sind Präventivmaßnahmen dazu besonders wichtig. Im Rahmen des Mettmanner Mobilitätsmanagements werden bereits bestehende und standartisierte Verkehrssicherheitsprogramme in einem Mobilitäts-Pass (MOBI-PASS) in Scheckkartendesign zusammengeführt . In diesem Jahr wurden über 4.000 gelbe Mobilitätspässe an die Vorschulkinder in den Städten des Kreises Mettmann verteilt, die bereits am Fußgängertraining im Elementarbereich teilgenommen haben. Siehe auch: www.meinmobipass.de

Elternverantwortlichkeit
Für eine höhere Verkehrssicherheit müssen vor allem aber auch die Eltern der Erstklässler einbezogen und mit praxisnahen Tipps für einen sicheren Schulweg sensibilisiert werden. Der Hinweis, dass die Aufsichtspflicht für Kinder auf dem Schulweg bei den Eltern liegt und dass die Schulwegpläne der örtlichen Schulen wertvolle Hilfen darstellen, ist von erheblicher Wichtigkeit.
Weitere Tipps lauten:
- Den Weg zur Schule sollten die Eltern bereits in den Ferien mit ihren Kindern  abgehen.
- Dazu gehört auch die Auswahl des sichersten, nicht unbedingt des kürzesten Schulweges.
- Hinweise auf Gefahren, Erläuterungen der Bedeutung von Verkehrszeichen und Ampeln.
- Die Nutzung von Fußgänger- und Radwegen, Fußgängerüberwegen oder Fußgängerfurten.
- Vermeidung von Zeitdruck.
- Vorbildliches eigenes Verhalten der Eltern im Straßenverkehr.

Elterntaxi stehen lassen
Laufen Kinder schon morgens zu Fuß zur Schule, fördert dies ihre körperliche und geistige Entwicklung. Die Kinder lernen dabei sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen.
,,Viele Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto direkt bis vor das Schultor, damit sie sicher ankommen. Doch gerade diese Elterntaxis machen den Schulweg gefährlicher und sorgen vor vielen Schulen für Chaos. Sind weniger Autos unterwegs, werden die Straßen sicherer und die Luft vor den Schulen wird besser", sagte Stephanie Päßler, Projektleiterin des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Autor:

Horst-Peter Nauen aus Hilden

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