Runder Tisch „Corona-Hilfen“ hat sechsmal getagt / Fraktionen können nun Anträge stellen
Intensiver Dialog

Trafen sich erneut zum Austausch mit Experten: Bürgermeisterin Birgit Alkenings und der Vorsitzende des Runden Tischs, Thomas Remih.
  • Trafen sich erneut zum Austausch mit Experten: Bürgermeisterin Birgit Alkenings und der Vorsitzende des Runden Tischs, Thomas Remih.
  • Foto: Foto: Stadt Hilden
  • hochgeladen von Corinna Rath

Die Corona-Pademie stellt auch in Hilden Bürgerinnen und Bürger ebenso wie den Einzelhandel, Dienstleister, wie zum Beispiel Friseure und Kostmetikerinnen, Gastronomie- Betriebe, Sozialverbände und Sportvereine vor große Herausforderung. Nach dem erfolgreichen Krisenmanagement der ersten Monate sollen nun gemeinsam mit den

Zu diesem Zweck haben sich Politik und Verwaltung mit Experten an „einen Tisch“ gesetzt. Dieser Runde Tisch „Corona-Hilfen“ hat zwischen dem 15. Juli und dem 12. August insgesamt sechsmal getagt. „Der Austausch mit den Betroffenen war sehr wertvoll“, berichtet der Vorsitzende Thomas Remih (FDP). „Aufgrund der gewonnen Erkenntnisse können die Fraktionen nun - allein oder gemeinsam - konkrete Anträge stellen, um die verschiedenen Branchen noch besser zu unterstützen.“

Beim letzten Runden Tisch „Corona-Hilfen“ drehte sich dann alles ums Geld: Welche Förderprogramme gibt es und welche davon kann die Verwaltung nutzen? Die Verwaltung stellte das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket „Corona“ des Bundes, des Landes NRW und des Kreises Mettmann vor. Die Krux bei der Sache: Für zusätzliche Projekte braucht es zusätzliches Personal und in der Regel auch finanzielle Mittel für einen Eigenanteil. Beides steht nicht zur Verfügung.
„Aktuell schlägt die Corona-Pandemie mit rund 25 Millionen Euro an Mehrausgaben beziehungsweise Mindereinnahmen zu Buche“, erklärt Birgit Alkenings. „Kompensationen von Land und Bund sind zwar angekündigt, wurden aber noch nicht konkretisiert.“ Für Projekte, bei denen der Eigenanteil über den Haushaltsplan 2020/21 gedeckt ist, werden Anträge gestellt. Das Betrifft den Umbau des Funktionsgebäudes Weidenweg sowie die Kunstrasenplätze Furtwänglerstraße und Bandsbusch.

Thomas Remih fügt an: „Es ist außerdem zu prüfen, welche Möglichkeiten für die Kämmerin geschaffen werden, die Corona Schäden gesondert zu bewerten beziehungsweise im Haushalt zu isolieren. Hier stehen noch Änderungen der Landesregierung aus, die revolvierend zu prüfen sind und als Maßnahmenpaket für die Bürger genutzt werden können.“

Wie geht es nun weiter? Seit der Ratssitzung Angang Juni ist der Punkt „Corona in Hilden“ fester Bestandteil der Tagesordnung. Hier berichtet die Verwaltung regelmäßig über aktuelle Herausforderungen und Maßnahmen. „Welche Ideen, die im Rahmen des Runden Tisches entstanden sind, tatsächlich umgesetzt werden sollen und können, entscheidet letztendlich der Rat“, resümiert Thomas Remih. „Ein Fazit des runden Tisches ist, dass sich dieser Gesprächsraum als richtig, wichtig und wertvoll erwiesen hat. Alle Teilnehmer begrüßen einen solchen intensiven Dialog. Ende September / Anfang Oktober soll ein Monitoring in Form eines ‚Runden Tisches‘ stattfinden, um die aktuelle Lage zu beurteilen.“

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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