Keine weitere Wohnraumverdichtung in Hilden
BUND stellt Bürgerantrag

Die Dringlichkeit, sich mit dem Klimawandel auch vor Ort zu befassen, wird immer deutlicher.

Der BUND stellt einen Bürgerantrag nach § 24 GO NRW, um Maßnahmen zum Klimaschutz sofort zu starten.

Das teilt Dieter Donner vom BUND mit. In seinem Antrag schreibt er an Rat und Verwaltung, dass "Klimaschutz und der Erhalt eines erträglichen Stadtklimas" keinen Aufschub mehr dulden. "Der Rat der Stadt Hilden erkennt die Notwendigkeit eines schnellen städtischen Klimaschutzes an und wird in seinen Beschlüssen folgenden Regeln folgen: 1. Stopp von Planungen und Genehmigungen von Bebauungen mit stadtklimatisch nachteiligen Wirkungen. 2. Schutz von Frei- und Grünflächen im Innen- wie auch im Außenbereich mit höchster Priorität. 3. Stopp des Verkaufes von städtischen Flächen und Kauf/Rückkauf von Belegungsrechten für Sozialwohnungen.

Klimaveränderungen ernst nehmen

Der BUND begründet dies: "Die Schülerdemonstrationen und die vergangene Europawahl haben die Dringlichkeit der Klimaproblematik und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima auf nationaler Ebene und darüber hinaus deutlich gemacht. Aber auch auf kommunaler Ebene müssen bei allen zukünftigen Aufgaben und Entscheidungen die Klimaauswirkungen berücksichtigt sowie Reduzierungs- und Vermeidungsmöglichkeiten ab sofort mit Vorrang berücksichtigt werden. Das gilt für Baumaßnahmen, die in der Hildener Bürgerschaft zunehmend auf Unverständnis und Widerstand treffen. Aber auch der Ausverkauf von städtischen Flächen wird immer kritischer gesehen. Knappe, wertsichere Grundstücke zu behalten und mit Kauf/Rückkauf von Belegungrechten für gemeinnützige Zwecke die Wohnungssituation zu entschärfen, ist der bessere Weg."

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