Großübung im kommenden Jahr führt über Hildener Kreuz
Der Standort ist sicher

"Wir wissen die Wertschätzung der Hildener gegenüber den Soldaten zu schätzen", erklärt Oberstleutnant Björn Taube, Kommandeur der Hildener Feldjäger während der sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung.
  • "Wir wissen die Wertschätzung der Hildener gegenüber den Soldaten zu schätzen", erklärt Oberstleutnant Björn Taube, Kommandeur der Hildener Feldjäger während der sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung.
  • Foto: Michael de Clerque
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Der Bundeswehrstandort Hilden ist nach Ansicht des Kommandeurs der Feldjäger, Oberstleutnant Björn Taube, sicher. Dazu trage in besonderem Maß auch die Hildener Bevölkerung bei.

"Wir wissen die Wertschätzung der Hildener zu schätzen", sagt Taube während der sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung in der Waldkaserne. "Einen Empfang so wie hier habe ich an noch keinem anderen Standort erlebt." Sein Dank gilt dem Freundeskreis Waldkaserne, der seit Jahren ein wertvolles Bindeglied zwischen Soldaten und der Zivilbevölkerung sei. Als Standortältester freue er sich, dass das Ausbildungsmusikkorps zurückgekehrt sei und in die Räume entsprechend investiert wurde.
Mit Blick auf die Sanitätsbereiche und die zivile Ausbildung vor Ort schätze er den Standort Hilden als sicher ein. Hinzu komme, dass die Kapazitäten in der Waldkaserne voll ausgeschöpft seien. "Wir platzen aus allen Nähten." Die Tatsache, dass die beschlossene Erweiterung der Bundeswehr von 180.000 auf 225.000 Personen spreche für die Stärkung der bestehenden Standorte.

Feldjäger international unterwegs

"Seine" Feldjäger, die in Deutschland von Mainz bis Wilhemshaven stationiert sind, koordiniere der Hildener Stab. Dazu kämen die Einsätze im Ausland. "Unsere Einheiten aus Mali sind kürzlich unbeschadet zurückgekehrt", freute sich Taube. Dort hatten sie vor allem mit französischen Einheiten für Stabilität gesorgt. "Die Arbeit in Afghanistan macht Sinn. Wir bilden dort Polizisten und Soldaten aus."Wichtig sei, dass junge Menschen gut ausgebildet werden, um das Land aufzubauen. Wie lange die Präsenz vor Ort noch währe, hänge von den Amerikanern ab, die sich zunehmend aus der Region zurück zögen. Es sei Wunsch des derzeitigen US-Präsidenten, die Soldaten nach Hause zu holen. Das zähle zu einem Wahlversprechen, das er vor den Wahlen im kommenden Jahr einlöse.

Großübung

"Im kommenden Jahr werden wir mit zur Verstopfung von deutschen Autobahnen beitragen", kündigte der Kommandeur mit einem Schmunzeln an. "Wir als Feldjäger führen ab Februar kommenden Jahres zwölf Divisionen (15.000 bis 20.000 Soldaten/Anm. d. Red.) der amerikanischen Streikräfte durch Deutschland und weiter ins Baltikum." Die Verlegung der US-Truppen im Rahmen einer Übung werde auch über das Autobahnkreuz Hilden stattfinden. Taube erinnerte daran, das "wir über Jahrzehnte den Schutz von Soldaten aus Großbritannien, den Niederlanden, den USA und Frankreich erfahren haben." Heute sei auch Deutschland gefordert, sich für das Baltikum einzusetzen.

Autor:

Lokalkompass Langenfeld - Monheim - Hilden aus Monheim am Rhein

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