Nick und Schüren starten auf aussichtsreichen Listenplätzen in den Wahlkampf
Für Veränderungen im Land

Ophelia Nick und Roland Schüren wurden bereits im März von den Grünen des Kreises Mettmann als Direktkandidaten für die Bundestagswahlkreise Mettmann I (Roland Schüren) und Mettmann II (Dr. Ophelia Nick) gewählt. Auch in Düsseldorf konnten die beiden überzeugen und belegten aussichtsreiche Plätze.
  • Ophelia Nick und Roland Schüren wurden bereits im März von den Grünen des Kreises Mettmann als Direktkandidaten für die Bundestagswahlkreise Mettmann I (Roland Schüren) und Mettmann II (Dr. Ophelia Nick) gewählt. Auch in Düsseldorf konnten die beiden überzeugen und belegten aussichtsreiche Plätze.
  • Foto: Foto: Bündnis 90 / Die Grünen
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Bei ihrer digitalen Landesdelegiertenkonferenz stellen die Grünen ihre Bundestagskandidaten für Nordrhein-Westfalen auf.

Bündnis 90 / Die Grünen haben die Liste zur Wahl des Bundestags in NRW aufgestellt. Bei einer digitalen Landesdelegiertenkonferenz wurden 80 Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Listenplatz ausgestattet. Dabei haben es aus dem Kreis Mettmann insgesamt drei Grüne auf diese Liste geschafft.
Ophelia Nick und Roland Schüren wurden bereits im März von den Grünen des Kreises Mettmann im Ratinger Stadion als Direktkandidaten für die Bundestagswahlkreise Mettmann I (Roland Schüren) und Mettmann II (Dr. Ophelia Nick) gewählt. Und auch jetzt in Düsseldorf konnten die beiden überzeugen und belegten aussichtsreiche Plätze. So konnte Ophelia Nick Listenplatz 13 und Roland Schüren Listenplatz 32 besetzen. Beide haben es sich zum Ziel gesetzt, sich für Veränderungen im Land stark zu machen.

Für mehr Transparenz

Ophelia Nick steht dabei klar für eine Grüne Agrar- und Ernährungspolitik. In einer Rede hebt sie hervor, dass „ein Viertel der weltweiten klimaschädlichen Gase aus der Ernährungsbranche stammen". Der katastrophale Verlust der Artenvielfalt, Wasserverschmutzung, millionenfaches Tierleid in Ställen, da will ich was bewegen“. Sie möchte es „anders machen“ und sich im Bundestag für faire Preise, mehr Transparenz und klare Kennzeichnungen einsetzen. Es sei Zeit für eine Agrar- und Ernährungswende, so Ophelia Nick, da nicht nur „ein viertel der klimaschädlichen Emissionen aus dem Nahrungsmittelsektor stammen, sondern auch die Bedrohung durch ernährungsbedingte Erkrankungen erschreckend zunimmt. Sie steht mittlerweile an erster Stelle gesundheitlicher Bedrohungen der Menschheit und deshalb muss Kita- und Schulessen anders angeschaut werden. Das alles ist verknüpft mit Ausbeutung im Lebensmittelsektor und flankiert von großem Tierleid“. Demnach geht es ihr besonders um Gesundheit - auf dem Acker und auf dem Teller.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Roland Schüren setzte sich mit einer Mehrheit von 80 Prozent gegen zwei weitere Kandidaten durch. Er machte sich in seiner Bewerbungsrede für den Bundestag für eine Regierung stark, „die sich zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz verpflichtet.“ Dabei möchte er seine Praxiserfahrung als Bäckereiunternehmer in die Bundespolitik einbringen. Dass er dabei täglich erlebt, wo die wahren Prioritäten liegen, um nachhaltige und Grüne Wirtschaftspolitik „zu einfacher und wirkungsvoller Anwendung zu bringen“, treibe ihn an. In seiner Rede betont er, seine Ziele: „Wachstum und Ressourcenverbrauch entkoppeln, Rebound-Effekte verhindern und die sozial-ökologische Marktwirtschaft umsetzen“.
Er tritt als Grüner Wirtschaftspolitiker mit den Schwerpunkten erneuerbare Energien und Mobilität an. Den Weg seiner Bäckerei zur CO2-Neutralität, sieht er als kleine Blaupause aus Hilden für
Berlin. „Die Wirtschaft sehnt sich nach klaren Regeln, die es ihr ermöglicht, lokal wie international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Roland Schüren. Aus dieser Motivation heraus schloss er seine Rede am vergangenen Wochenende ab mit dem Motto: „Machen, es wird funktionieren“.

Erfolgreiche Platzierungen

Die Kreissprecherin der Grünen, Ina Besche-Krastl freut sich über die erfolgreichen Platzierungen und sagt dazu: „Die guten Listenplätze unserer Kandidaten zeigen, dass sie auch in der Partei auf gute Resonanz stoßen und man in ihnen großes Potential sieht im Bundestag GRÜNE Politik umzusetzen. Das und die motivierenden Umfrageergebnisse lassen uns im Kreis hoffnungsvoll auf den kommenden Wahlkampf blicken.“
Auf Listenplatz 78 konnte sich zudem der Ratinger und Finanzpolitiker Dieter Koenemann behaupten. In seiner Bewerbung für den Bundestag appelliert er „weniger in Systemen und mehr in den konkreten Auswirkungen auf die Menschen zu denken“.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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