Bundestagswahl: Vermieter hoffen auf gutes Klima fürs Vermieten.
Haus & Grund Hilden erleichtert, dass Linksbündnis keine Mehrheit hat.

Für private Hauseigentümer und Vermieter stand bei der Bundestagswahl viel auf dem Spiel. Nach dem Wahlergebnis macht sich etwas Erleichterung darüber breit, dass ein Linksbündnis keine Mehrheit hat.

„Aus Sicht der privaten Vermieter ist es schade, dass es nach der Bundestagswahl keine klare bürgerliche Mehrheit im Bundestag gibt. Wir sind aber erleichtert, dass auch ein rot-rot-grünes Linksbündnis keine Mehrheit hat.“ So kommentierte der Vorsitzende von Haus & Grund Hilden Andreas Adán den Ausgang der Bundestagswahl. „Wir hoffen jetzt, dass eine Bundesregierung gebildet werden kann, die wieder ein gutes Klima für Mietwohnungsneubau schafft.“ Er vertraue darauf, dass die FDP weitere Eingriffe auf den Mietspiegel oder ein Abwälzen der CO2-Bepreisung auf Vermieter verhindern werde.

„Ob Jamaika oder Ampel: Mit der FDP wird in jedem Fall eine Partei in der Regierung sein, die wirtschaftliche Vernunft bewahrt und quasi-planwirtschaftliche Methoden wie einen Mietendeckel ablehnt“, zeigte sich Adán erleichtert. „Die neue Bundesregierung muss dafür sorgen, dass mehr gebaut wird. Zugleich müssen energetische Sanierungen mit fairer Kostenverteilung vorangetrieben
werden. Energiewende und bezahlbares Wohnen können nur gelingen, wenn die privaten Eigentümer dabei nicht finanziell überfordert werden.“ Man hoffe zudem, dass die FDP in einer Koalition ihre Forderung nach einem Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer durchsetzen werde.

Das Ergebnis des Berliner Volksentscheids, der eine Mehrheit für die Enteignung von Wohnungsunternehmen brachte, betrachtet Adán mit Sorge. „Dieser Dammbruch darf nicht umgesetzt werden. Private Eigentümer könnten dann womöglich die Nächsten sein, denen der Staat Eigentum wegnimmt“, kommentierte Rechtsanwalt Adán das Abstimmungsergebnis. Sein Verein halte solche Enteignungen für verfassungswidrig und hoffe darauf, dass die Gerichte das unterbinden werden. „Allerdings fügt allein das Ergebnis des Volksentscheids und die Debatte darüber dem Wohnungsmarkt schwersten Schaden zu, weil Investoren verschreckt werden“, beklagt Adán.

Autor:

Monika Medam aus Hilden

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