Hildener Lions informieren sich über kommunale Herausforderungen
Kampf um Köpfe in vollem Gang

Prof. Dr. Meyer-Falcke und Stephan Dorn, Präsident Lions Club Hilden (v.l.) nach dem Vortrag des Düsseldorfer Beigeordneten.

Die Herausforderungen an die Städte wachsen in den kommenden Jahren weiter an. Das erläuterte Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter und Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Stadt Düsseldorf in den Bereichen IT, Personal und Gesundheitsmanagement.

"Jeder dritte Mitarbeiter der rund 10.500 Beschäftigten in Düsseldorf geht bis 2027 in Rente", sagte der Beigeordnete gegenüber den Hildener Lions. Diese Zahlen seien NRW-weit in den Kommunen ähnlich. Der Kampf um die besten Köpfe sei bereits in vollem Gange. Düsseldorf als Stadt mit 630.000 Einwohnern stelle sich zukunftsorientiert auf und setze auf die Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen durch den Einsatz von Digitalisierung.Allerdings setzten Datenschutz auf der einen und fehlende Kontrolle anderseits dem Einsatz der Digitalisierung Grenzen. Es wäre technisch problemlos möglich, sich seinen Personalausweis zuhause ausstellen zu lassen. Doch noch sei eine Kontrolle, ob Bild und Daten der Person übereinstimmten, nicht möglich. Ähnliches gelte auch für die Verlängerung von Führerscheinen.

Mehr Ausbildung

Angesichts des kurz- und mittelfristigen Personalbedarfs bilde die Stadt heute mehr junge Leute aus als noch vor einigen Jahren. Allein in 2019 hätte die Stadt 250 junge Azubis eingestellt. Die Anzahl werde in den kommenden Jahren weiter steigen.
Als WHO Health City sorge die Stadt dafür, das Radwegenetz zu verbessern und Kleinklimazonen zu fördern. Zusätzlich setze die Stadt die Barrierefreiheit und Selbstbestimmung auf allen Ebenen um.

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