Neues Marketingkonzept für Hilden

Von Christina Görtz
Hilden. „Die Stadt Hilden hat für die Größe, die sie hat, viel zu bieten.“ Prof. Dr. Tobias Langner von der Universität Wuppertal weiß wovon er spricht. Mehrere Monate haben er und sein Team sich mit Hilden beschäftigt, um ein Marketingkonzept zu erstellen. Sie haben sich den Standort genau angeschaut und bewertet, haben Meinungen von Bürgern und Personen aus verschiedenen Wirkungskreisen eingeholt.
Im Januar wurden die Ergebnisse in der Stadthalle vorgestellt. In den jetzt vorliegenden Abschlussbericht „Ableitung einer Markenidentität und Positionierung für die Stadt Hilden“ sind nach dieser Veranstaltung weitere Anregungen – von Seiten der Bevölkerung eingeflossen. Es ist der Satz „Hilden – die liebenswerte, kulturbegeisterte Familienstadt, die mit ihrem Großstadtangebot und ihren kurzen Wegen Leben und Arbeiten auf einzigartige Weise verbindet“, der versucht das zu vereinen, was die Stadt in seiner Vielfalt zu bieten hat. „Mit dem Marketingkonzept haben wir jetzt die Grundlage, Hilden als starke Marke neu zu positionieren“, sagt Reinhard Gatzke, Beigeordneter der Stadt, dessen Ressort die Erstellung des Konzepts initiiert hatte.
Während für Tobias Langner seine Arbeit abgeschlossen ist, geht es für die Stadt nun darum, das Erarbeitete umzusetzen. „Wir sind zurzeit auf der Suche nach einer Agentur, die die weiteren Schritte vornimmt“, sagt Norbert Danscheidt, erster Beigeordneter der Stadt, dessen Dezernat für das weitere Vorgehen zuständig sein wird. Erste Gespräche mit Agenturen sind terminiert. Im Juni soll die Entscheidung fallen. „Dann geht es an die konkrete Arbeit“, so Danscheidt. Ein Corporate Design, sprich eine einheitliche visuelle Darstellung, für Hilden soll her. Dabei geht es um Fragen, wie ein Logo aussehen könnte, mit welcher Farbe sich die Stadt präsentiert und welche Schriften auf Plakaten, Broschüren und auf der Homepage benutzt werden. „Ein Slogan ist nicht lebensnotwendig. Wenn sich einer ergibt, ist es natürlich auch gut“, sagt Norbert Danscheidt. Weitere Überlegungen könnte die Nutzung moderner Kommunikationsformen wie Facebook oder Twitter sein.
Und weil die Homepage der Stadt Hilden, so Danscheidt, eine „Großbaustelle“ ist, hofft die Verwaltung, dass die Erstellung des Corporate Designs und die Erstellung einer neuen Homepage ein paralleler Prozess wird. „Bis Ende des Jahres soll es einen neuen Internet-Auftritt geben“, so Danscheidt. Einige strukturelle Veränderungen wurden auf Anregungen Langners schon vorgenommen, inhaltliche Fehler sollen im Vorfeld auch noch behoben werden.
50.000 Euro stehen in diesem Jahr für den Umsetzungsprozess, bei dem die Stadtverwaltung auf Professionalität viel Wert legt, zur Verfügung. „Wir müssen schauen, was damit machbar ist, und auch schauen, ob es in den kommenden Jahren weitere Budgets gibt, um weiter zu machen“, so Danscheidt.
Wer auch immer die Arbeiten übernimmt, einen Tipp gibt Tobias Langner mit auf den Weg: „Das Wappen der Stadt Hilden würde ich beibehalten.“ Da schwinge etwas mit. Und weil er in der Thematik ist, hat er der Stadt seine Hilfe angeboten: „Wir sind nicht aus der Welt. Wuppertal ist über die Autobahn nur eine viertel Stunde entfernt.“

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