Abriss in Hilden: Beethovenstraße ab Montag (15. Oktober) gesperrt

Ab Montag beginnen Kanalarbeiten auf dem Gelände. Anschließend folgt der Wiederaufbau.
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  • Ab Montag beginnen Kanalarbeiten auf dem Gelände. Anschließend folgt der Wiederaufbau.
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Der Bagger kreist für Abriss- und Verlegungsarbeiten

Die Beethovenstraße ist während der Herbstferien voll gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Grund dafür sind die Arbeiten auf dem ehemaligem Nahversorgungszentrum.

Hilden. Das rund 4000 Quadratmeter große Areal hatte die Essener Liwon Gruppe im Juni 2017 erworben. Der Projektentwickler erstellte neue Planungen. Inzwischen hat das Unternehmen das Gelände weiter verkauft. "Der Investment- und Asset-Manager Hamburg Trust hat ein Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage in Hilden bei Düsseldorf erworben. In den Obergeschossen der Immobilie entstehen knapp 6.500 Quadratmeter Wohnfläche mit insgesamt 105 Wohnungen, im Erdgeschoss rund 1.300 Quadratmeter Einzelhandelsflächen", heißt es auf der Trust-Internetseite. "Die Fertigstellung der Immobilie in der Beethovenstraße 35 ist für das Frühjahr 2020 geplant." Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. „Angesichts der hohen Nachfrage nach Wohnraum und des geringen Angebotes ist Düsseldorf ein attraktiver Markt für uns. Dies gilt auch für Städte wie Hilden im Düsseldorfer Umland, wo der Leerstand ähnlich gering ist wie in Düsseldorf, die Ankaufspreise jedoch niedriger sind“, sagt Oliver Priggemeyer, COO von Hamburg Trust.

Nächste Bauphase

"Das Bauvorhaben in der Beethovenstraße startet in die nächste Phase", teilt die Stadt weiter mit. Der Abbruch der Bestandsgebäude werde bis zum kommenden Montag, 15. Oktober, fertigstellt. Zeitgleich beginne die Verlegung des städtischen Abwasserkanals zu Seiten des Hochhauses Beethovenstraße 31 und 33. Dieser Kanal verlaufe nicht nur auf dem Grundstück des neuen Eigentümers Trust, sondern auch bis in die Fahrbahn Beethovenstraße hinein. Daher müsse für die Erneuerung und Verlegung des Kanals die Beethovenstraße für beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, verlegte die Verwaltung die Baumaßnahme in die Herbstferien.
Von kommenden Montag bis Freitag, 26. Oktober, sei die Beethovenstraße in Höhe der Hausnummer 35 (ehemals Norma Filiale) daher nicht befahrbar. "Die Johann-Sebastian-Bach-Straße sowie die Zelterstraße sind von dieser Sperrung nicht betroffen. Um Staubildungen zu vermeiden und eine geordnete Verkehrsführung zu erzielen, werden Umleitungen über die Richard-Wagner-Straße großräumig ausgeschildert", so die Verwaltung.

Busse fahren anders / Haltestellen verlegt

Von den Kanalarbeiten sind auch die Buslinien O3 und 782 der Rheinbahn betroffen:
Die Linie O3 fährt in Richtung Erika-Siedlung ab der Haltestelle „An der Bibelskirch“ eine Umleitung. Die Haltestellen „Kleef“ und „Johann-Sebastian-Bach-Straße“ werden an die Haltestelle der Linie 741 in Richtung Mettmann verlegt. Die Haltestelle „Zelterstraße“ entfällt, stattdessen kann die Haltestelle „Richard-Wagner-Straße“ genutzt werden. Die Linie O3 fährt ab der Haltestelle „Verwaltungsinstitut“, Hochdahler Straße, in Richtung Schalbruch eine Umleitung über die Mozartstraße.
Die Busse der Linie 782 fahren in Richtung Düsseldorf ab der Haltestelle „Hoffeldstraße“ eine Umleitung und in Richtung Solingen ab der Haltestelle „Grünewald“. In Richtung Düsseldorf“ wird an die Haltestelle „Kleef“ der Linie 741 in Richtung Mettmann verlegt.
Die Haltestellen „Richard-Wagner-Straße“ und „Johann-Sebastian-Bach-Straße“ werden auf die Richard-Wagner-Straße gegenüber der Hausnummer 2 verlegt. In Richtung Solingen wird die Haltestelle „Richard-Wagner-Straße“ auf Höhe der Hausnummer 2 verlegt. Die Haltestelle „Johann-Sebastian-Bach-Straße“ fällt weg, stattdessen kann die Haltestelle „Kleef“ genutzt werden.
Nach Ende der Kanalarbeiten folgen die Erdarbeiten sowie der Hochbau des 4,5 stöckigen Wohn- und Geschäftshauses. 

Ab Montag beginnen Kanalarbeiten auf dem Gelände. Anschließend folgt der Wiederaufbau.
So sehen die Planungen für das Areal aus. Der ehemalige Eigentümer, die Essener Liwon Gruppe, hatte sie entwickelt.

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