Dorotheenviertel Hilden:
Training im Rollatorpark

Hilden. Der Rollator ist im Alltag vieler Menschen ein unverzichtbares Hilfsmittel geworden, sei es als Gehhilfe, aber auch als Sitzmöglichkeit. Er unterstützt die Eigenständigkeit und erweitert die Reichweite seines Nutzers. Zum sicheren Einsatz in kniffligen Situationen, etwa bei Bodenunebenheiten oder dem Überwinden von Hindernissen, bedarf es etwas Übung. Dabei hilft der Rollatorpark der Graf Recke Stiftung im Dorotheenviertel Hilden. Am Freitag, 27. September, findet wieder ein kostenloses Training für Interessierte statt.
Im Rollatorpark des Dorotheenviertel Hildens gibt es an jedem letzten Freitag im Quartal ein Training unter fachlicher Anleitung. In Kooperation mit dem Sanitätshaus Böge, das auch einen kostenlosen Check des mitgebrachten Gefährts durchführt, wird das Üben alltäglicher Situationen wie das Überwinden von Bordsteinen oder Richtungswechseln zu einem echten „Aha-Erlebnis“, um das Potenzial des Rollators zu nutzen und die eigene Mobilität zu verbessern.

Das nächste Training findet am Freitag, 27. September, von 10 bis 12 Uhr statt. Ort des Geschehens ist der Rollatorpark im Dorotheenviertel Hilden am Haus Linde / Café Linde, Horster Allee 5. Wer teilnehmen möchte, meldet sich telefonisch an unter 02103. 571-4480.

Zur Info: Der Rollatorpark wurde 2018 als erster seiner Art in NRW eröffnet. Seitdem wächst das Interesse am Pilot-Projekt der Graf Recke Stiftung stetig. Neben dem regelmäßigen Training für 15 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung Haus Linde wurden im vergangen Jahr insgesamt 70 weitere Rollator-Nutzer geschult. Kooperationspartner waren hierbei das Sanitätshaus Böge, das Stadtteilforum Nord, der Behindertenbeirat und die Seniorenunion der Stadt Hilden. Doch auch von anderen Senioreneinrichtungen wurde und wird der Rollatorpark gern genutzt.
Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, wurden 20 Mitarbeitende des Sozialtherapeutischen Dienstes der Senioreneinrichtungen im Dorotheenviertel Hilden sowie einer benachbarten Einrichtung als Trainer qualifiziert. So sollen möglichst viele Menschen von dem kostenlosen und hilfreichen Angebot der Graf Recke Stiftung profitieren, um Hürden im Alltag abzubauen und Unfälle zu vermeiden.
Im Dorotheenviertel Hilden der Graf Recke Stiftung leben junge und alte Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. Derzeit entsteht dort das Ahorn-Karree, ein Projekt für Menschen mit schwerer Demenz. Vor einer Woche wurde dort Richtfest gefeiert. Infos zum Projekt unter: www.ahorn-karree.de

Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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