Dr. med. Jürgen Klinken erläutert die Geschichte und die medizinischen Auswirkungen
Vortrag über Tattoos in Hilden

Was Menschen dazu bringt, sich Farbe in die Haut ritzen zu lassen, beantwortet der Referent Dr. med. Jürgen Klinken.

Hilden. Am Donnerstag, 14. Februar, 19.30 Uhr hält Dr. med. Jürgen Klinken einen Vortrag über "Tattoos – vom Ritual zum Zeitgeist".

Einer Umfrage aus dem Jahr 2015 nach tragen 28 Prozent in der Bevölkerungsgruppe der 25- bis 34-jährigen ein Tattoo. Geht man davon aus, dass sich die meisten in den Zwanzigern tätowieren lassen, übrigens mehr Frauen als Männer, lässt sich ein Boom aus den 1990er Jahren erkennen. Während früher Tattoos eher in sozialen Randgruppen anzutreffen waren, gelten heute Menschen mit Körperschmuck in manchen Kreisen als aufgeschlossen und „trendy“. Als Dermatologe hat sich der Referent seit vielen Jahren mit dem Phänomen Hautschmuck auseinandergesetzt. In seiner ärztlichen Praxis sind jedoch auch immer wieder problematische Fälle vorgestellt worden. Aber auch der Geschichte des Körperschmucks mit Farbe ist er in seinen Recherchen nachgegangen und schildert in seinem Vortrag interessante Sitten und Gebräuche aus aller Welt; so bei den Südsee-Insulanern, geht Ötzis Tattoo auf die Spur und zeigt auf, dass auch in der Forensik das Phänomen eine Rolle spielt. Dabei geht er stets der Frage nach, was Menschen dazu bringt, sich Farbe in die Haut ritzen zu lassen.
Der Vortrag findet im Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32, statt und kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

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