Der Kinderschutzbund setzt sich seit 40 Jahren für mehr Kinderfreundlichkeit ein
Für die Zukunft aller Kinder

Der Vorstand des Kinderschutzbund Hilden rund um das Klettergerüst: Christa Cholewinski, Susanne Hentschel, Claudia Schmitz-Moch (oben v.l.) sowie Jutta Friesewinkel, Gabriele Persicke, Gabriele Amthor und Janina Krause (unten auf dem Boden v.l.).
  • Der Vorstand des Kinderschutzbund Hilden rund um das Klettergerüst: Christa Cholewinski, Susanne Hentschel, Claudia Schmitz-Moch (oben v.l.) sowie Jutta Friesewinkel, Gabriele Persicke, Gabriele Amthor und Janina Krause (unten auf dem Boden v.l.).
  • Foto: Foto: Kinderschutzbund
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Der Ortsverband-Hilden des Deutschen Kinderschutzbundes wurde am 20. Mai 1981 von 31 engagierten Hildener Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Bis heute hat sich die Mitgliederzahl verdreifacht. Einige der Mitglieder gehen aktiv ihrer Aufgabe in den verschiedenen Arbeitskreisen nach, die seit der Gründung entstanden sind. Jetzt feiert der Kinderschutzbund in Hilden seinen 40. Geburtstag.

Der Kinderschutzbund (KSB) startete 1981 direkt mit wichtigen und sinnvollen Angeboten. So gab es die Geschwisterbetreuung im Krankenhaus St. Josef in Hilden, danach erfolgte die Betreuung der erkrankten und stationär aufgenommenen Kinder im Krankenhaus. Die Nachfrage nach diesem Angebot sank gegen Ende der 80er Jahre, da erkrankte Kinder immer häufiger auf andere Krankenhäuser mit Kinderabteilungen aufgenommen wurden und Besucherkinder zunehmend mehr in die Krankenzimmer durften.

Offener Kleiderschrank und mehr

Auch der „Offene Kleiderschrank“ war eines der ersten Angebote und hat sich bis heute zu einem nicht mehr wegzudenkenden Angebot für die Familien weiterentwickelt. Er startete zunächst improvisiert in der Berliner Straße, dann erfolgte ein Jahr später der erste Umzug in die Marktstraße (bis 1992). Seit 1995 ist der „Offene Kleiderschrank“ in der Schulstraße 44 zu finden. In mittlerweile vier Räumen finden die Hildener Familien alles an Kinderbekleidung. 15 ehrenamtliche Frauen und eine Koordinatorin sorgen für einen guten Durchblick und somit für einen reibungslosen Ablauf.
Die Landschaft der Spielgruppen hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. In den Anfangsjahren gab es zunächst nur offene Spielgruppen, die nach und nach durch Mutter-Kind-Spielgruppen ersetzt wurden. Nachdem sich die Betreuung der Kleinsten immer mehr auf die KiTa verschoben hat, wurde das Spielgruppenangebot im November 2015 eingestellt.
Auch die Babysitter-Schulung ist ein Angebot seit Gründungszeit. 1982 entstand sie in Verbindung mit dem DRK, wird aber inzwischen seit vielen Jahren in Eigenverantwortung des KSB durchgeführt. Für die unterschiedlichen Themen sind insgesamt fünf Fachreferenten tätig.
Ein langjähriges Angebot des DKSB war der Kurs „Erste Hilfe für Dein Kind“. Er startete 1987 in Zusammenarbeit mit der Johanniter Unfallhilfe
Weitere Angebote runden die Arbeit des KSB ab: Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“, Informationsveranstaltungen wie Medienkurs und sexuelle Früherziehung, Familienberatungen und Nachhilfe.

Trauerarbeit und Flüchtlingshilfe

2001 rief der KSB ein ganz neues Arbeitsfeld ins Leben: die Trauerarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern. Von 2001 bis 2016 gab es die Selbsthilfegruppe Sternschnuppenkinder (verwaiste Eltern krebskranker Kinder), seit 2005 bis heute die Trauerbegleitungen von Kindern und Jugendlichen. Die „Schlafsack-Stunde“, ein Präventionsangebot rund um den gesunden Babyschlaf, ergänzte die beständigen Angebote. Seit 2012 gibt es dieses Angebot für Familien mit Babys, es wurde zwischenzeitlich mit Angeboten für Schreibabys und Schlafberatung erweitert.
Auch in der Flüchtlingshilfe ist der Kinderschutzbund seit vielen Jahren vertreten. Angefangen mit Osterhasen, St. Martin- und Bastelaktionen in den Einrichtungen bis hin zur Ausstattung der I-Dötzchen mit neuen Tornistern. Das Café MiMa und ein Integrationskurs runden das Angebot für die geflüchteten Familien ab. Aktiv mit vielen Aktionen war der KSB auch bei Veranstaltungen und Festen dabei, darunter Weihnachtsmarkt, Künstlermarkt, Weltkindertag, Stöbertag, Musikschulfest und vieles mehr.

Zahlreiche Spenden

Am Ende wirft Geschäftsführerin Christa Cholewinski noch einen Blick auf die finanziellen Unterstützer. "Ohne die vielen Spenden, die wir im Laufe der Jahre erhalten haben, hätten wir das alles nicht geschafft! Es gab unzählige private Spenden, Erlöse aus Veranstaltungen wie zum Beispiel Sportveranstaltungen und Fußballturniere und viele Feste, die wir hier gar nicht im Einzelnen benennen können", fasst die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes zusammen. Seit 2008 wird der KSB von einem Teamvorstand geführt.

Der Kinderschutzbund Hilden hat seine Räume an der Schulstraße 44 in Hilden. Er ist unter der Telefonnummer (02103) 54853 oder per E-Mail an dksb.hilden@web.de erreichbar. Die aktuellen Öffnungszeiten sind am Dienstag von 9.30 bis 11.30 und 15.30 bis 17.30 Uhr.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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