Fenster und Türen schließen / Einbrecher finden jedes Versteck / Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrechern

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Die Polizei berät neutral, wie man sich vor Langfingern schützen kann. (Foto: Archiv)
 
Mechanische Sicherungen und aufmerksame Nachbarn helfen, Einbrecher azuschrecken. (Foto: Jochen Tack)

Polizei warnt: Einbrecher nutzen jede Chance zum Einstieg

Auch wenn es schwer fällt: Trotz der hohen Temperaturen steht Sicherheit vor Lüftung. Mit Blick auf die Einbrüche in der jüngsten Vergangenheit warnt die Polizei vor Sorglosigkeit.
METTMANN. Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz. "Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken", teilt die Polizei mit. Vermeiden sollte man zudem das Verstecken von Schlüssel außerhalb des Hauses, um sich bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können. Einbrecher kennen jedes Versteck. Bei Verlust des Schlüssels hilft nur das Auswechseln des Schließzylinders. Wer das Haus verlässt- auch wenn es nur kurz ist - sollte Fenster, Balkon und Terrassentüren verschließen. Gekippte Fenster sind für Langfinger offene Fenster. Auch Fenster und Türen in den oberen Etagen stellen für Einbrecher kein Hindernis dar. Sie sind wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. dienen oft als Kletterhilfen.
Die Polizei rät, Rollläden nur nachts herunter zu lassen, damit nicht der Eindruck entsteht, dass die Bewohner nicht zuhause sind. Türen von Kellern und Dachböden sollten ebenfalls immer verschlossen sein. Kellerlichtschächte und Kellerfenster können gut mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten gesichert werden.

Nachbarn informieren

"Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls 'Haushüter' bewohnen oder bewohnt erscheinen." Sie sollten Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen. Sinnvoll sei, die Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. zu informieren.
Wichtig sei außerdem, auf eine Mitteilung über die Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter zu verzichten oder Urlaubspläne auf sozialen Medien zu verbreiten.
Wertsachen gehören in ein Schließfach und sollten nicht offen zu Hause herumliegen. "Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände", heißt es in den Tipps der Polizei weiter. Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, ebenfalls bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf." Wer wertvolle Dinge im Haus behalten möchten, der kann geprüfte Wertbehältnis (z. B. Tresor) nutzen.


 

Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten.

Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können. Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher" unter: www.zuhause-sicher.de Polizei berät Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben!
Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! - Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110. Riegel vor
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