Deutsche Meisterschaft U17 im Beachvolleyball

Stolz auf den 7. Platz bei der "Deutschen"  Noah Voswinkel und sein Moerser Beachpartner Niklas Kotte
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  • Stolz auf den 7. Platz bei der "Deutschen" Noah Voswinkel und sein Moerser Beachpartner Niklas Kotte
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Unter den Top Ten

Einen achtbaren 7. Platz unter 24 Teilnehmern erreichte der, in der Halle für den TV Hörde startende, Holzwickeder Noah Voswinkel Eine denkbar schwere Gruppe erwischte der 16jährige mit seinem Moerser Partner Niklas Kotte bei der deutschen Beachvolleyballmeisterschaft am Barleber See bei Magdeburg.
Für das erste Spiel hatte man gleich einen späteren Halbfinalteilnehmer zugelost bekommen, somit war ein langsames Einsteigen in das Turnier gestrichen. Gegen die körperlich überlegenen Niedersachsen konnte man nur einen Satz dagegen halten und musste sich letztendlich deutlich mit 12:15, 08:15 geschlagen geben. Diese Niederlage erzeugte dann aber den nötigen Druck, gegen die junge Heimmannschaft aus Magdeburg. Mit dem Gefühl des Gewinnen müssens, und der großen Kulisse des Centercourts wurde der Gegner sicher und deutlich 15:4, 15:12 geschlagen. Somit konnten sie beruhigt und voller Zuversicht in den nächsten Turniertag gehen.
Am nächsten Morgen zeigte sich dann die größte Baustelle der Beiden, die „Morgenschwäche“. Gegen ein durchaus schlagbares Team aus Hessen, wurden zu viele unnötige Eigenfehler gemacht und nicht der nötige Druck im Angriff aufgebaut. Die Niederlage fiel sicherlich mit 08:15, 11:15 schon deutlich aus, sollte sich aber im weiteren Verlauf der Meisterschaft als noch schmerzhafter erweisen, war man doch als Gruppendritter auf ein Qualifikationsspiel angewiesen, um den begehrten Platz im Hauptfeld zu erreichen. Gegen die ebenfalls drittplatzierten Mitbewerber aus Baden-Württemberg wurde dann aber nicht nur äußerst konzentriert, sondern auch abgeklärt und konsequent das eigene Spiel aufgezogen und mit einem 15:9,15:10 sicher die nächste Runde erreicht.
Das Noah und Niklas jetzt gegen den späteren deutschen Meister antreten mussten, und somit die erste von zwei erlaubten Niederlagen bereits vorprogrammiert war, hätte durch eine bessere Vorrundenplatzierung verhindert werden können, nun aber galt es Lehrgeld zu zahlen. Deutlich war das Ergebnis, und noch klarer war der Spielverlauf, in dem sich die Gegner in allen Belangen überlegen zeigten. Mit 09:15,08:15 gingen die Sätze und somit das Spiel an die Freiburger.
Nun musste man im sogenannten „Looserbaum“ weiter kämpfen, weiterhin war alles möglich, nur verlieren war verboten. Gegen das dritte Team aus BaWü half jetzt das Wetter mit, der Wind nahm deutlich zu, und so konnten die beiden ihre bessere Technik ausspielen, mit 15:07 und 15:10 gingen beide Sätze an das NRW-Team.
Ohne Verschnaufpause ging es gegen die Hamburger Meister weiter. Kämpferisch und mit dem Gefühl, dass gesteckte Ziel Platz neun erreicht zu haben, wurde der Gegner im ersten Satz förmlich überrannt, es wurde um jeden Ball gekämpft, und so war das 15:07 die logische Konsequenz. Als sich dann im nächsten Satz Unsicherheiten einstellten und bei einem 4 Punkte Rückstand, sich Noah zu allem Überfluss auch noch verletzte, wurde dieser mit 06:15 hergeschenkt. Der Satz war und auch das Spiel schien verloren, doch mit großem kämpferischen Einsatz von Noah und einer niemals endender Laufbereitschaft von Niklas wurde der letzte Satz nicht nur ausgeglichen gestaltet und zwei Matchbälle abgewehrt, sondern mit 16:14 letztlich auch verdient gewonnen.
Doch der Sieg konnte nur kurz genossen werden, da im Spielplan ihr 6.Spiel des Tages angesetzt war. Mit dem Team Behlen/Sievers, einem Jugendnationalspieler, aus Schleswig Holstein und für die Beiden vor drei Wochen bereits die Endstation beim Bundespokal in Damp, wartete einer der Favoriten auf den Titel auf sie. Immer noch mit der Verletzung spielend, konnten sie den ersten Satz mit 14:16 noch offen gestalten, doch dann war der Bann gebrochen. Völlig verausgabt musste der Satz und das Spiel dem Gegner überlassen werden.
Mit Platz 7 wurde letztendlich ein super Ergebnis eingefahren, mit ein wenig mehr Frühaufsteher Qualitäten, hätte ein leichterer Weg, vielleicht sogar bis ins Halbfinale, gespielt werden können. Aber ohne die große kämpferische Einstellung, hätte man aber auch mit einem 17. Platz zufrieden sein müssen.

Stolz auf den 7. Platz bei der "Deutschen"  Noah Voswinkel und sein Moerser Beachpartner Niklas Kotte
Als Sandwühler werden sie gerne bezeichnet, man sieht warum
Autor:

Jürgen Voswinkel aus Holzwickede

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