Besuch des Otto-Pankok-Museums in Drevenack

Gemeinsam besuchten SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Schulte und der Landtagsabgeordnete Norbert Meesters das Otto-Pankok-Museum im Haus Esselt in Hünxe-Drevenack.

In mehr als 5000 Kohlezeichnungen, vielen Holzschnitten, Radierungen und Plastiken hatte Otto Pankok meist einfache Leute, die sogenannten Minderheiten wie Sinti und Roma oder Juden, dargestellt. Aufgrund seiner sehr politischen Bilder erteilten ihm die Nazis ein Arbeitsverbot. Die Bilder, die er während der NS-Zeit bei Freunden verstecken musste, können heute im Museum betrachtet werden.

Seine heute 90-jährige Tochter Eva Pankok lebt heute immer noch im Haus Esselt und malt, im Gegensatz zu ihrem Vater, farbige Ölbilder. Sie hält das Erbe ihrer Eltern am Leben.
In Kooperation mit umliegenden Schulen wird hier jungen Menschen das Zeichnen mit Kohle und das Modellieren nach Art Otto Pankoks vermittelt.

„Ich kann jedem nur empfehlen, dieses landschaftlich sehr schön gelegene Museum zu besuchen. Für die Gemeinde Hünxe muss dieses wichtige Zeitdokument von unschätzbarem historischem und kulturellem Wert erhalten bleiben. Es bleibt zu hoffen, dass Zuschüsse der zuständigen Förderprogramme und des LVR für die Otto-Pankok-Stiftung erteilt werden.“, resümiert Werner Schulte.

Weitere Fotos auf der Facebook-Seite von Werner Schulte:
Galerie: Besuch des Otto-Pankok-Museums

Autor:

Jan Scholte-Reh (SPD) aus Hünxe

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