Familienzusammenführung
"Es war alles auf einem guten Weg"

 Suchen dringend eine geeignete Immobilie: Jessica Maniezki mit ihrer Nichte Sophia und dem Lebensgefährten ihrer kranken Schwester, Tobias Kahnert.
  • Suchen dringend eine geeignete Immobilie: Jessica Maniezki mit ihrer Nichte Sophia und dem Lebensgefährten ihrer kranken Schwester, Tobias Kahnert.
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Im Oktober letzten Jahres stürzte Annalena Maniezki aus unerklärlichen Gründen während eines Klinikaufenthalts und schlug mit dem Kopf unglücklich auf. Seither liegt sie im Wachkoma.

Von Dunja Vogel

17 Jahre alt war Annalena Maniezki, als ihr die Diagnose Leukämie mitgeteilt wurde. Nach erfolgreicher Chemotherapie und Transplantation galt die Krankheit zwei Jahre später als geheilt. Entgegen aller Prognosen ist sie nach der Krebserkrankung im Alter von 22 Jahren schwanger geworden. Während der Schwangerschaft kam es zu einem Leukämie-Rückfall, dennoch brachte sie im Juli letzten Jahres ihre Tochter Sophia gesund zur Welt. Die anschließende Therapie schlug gut an und Annalena Maniezki war auf einem guten Weg.

Ein normales Leben wäre möglich gewesen

Die Ärzte konnten sie therapeutisch so einstellen, dass ein nahezu normales Leben zu dritt möglich gewesen wäre und das Glück der kleinen Familie schien perfekt.
Ein abschließender stationärer Aufenthalt im Krankenhaus im Oktober letzten Jahres änderte jedoch alles. Die heute 23-Jährige ist aus unerklärlichen Gründen im Krankenhausbadezimmer zusammengebrochen, schlug mit dem Kopf unglücklich auf den Fliesenboden auf. Seither liegt sie im Wachkoma.
Der Schicksalsschlag hat die Familie schwer getroffen, für den Lebensgefährten ist es schwierig, die Herausforderung alleine zu stemmen.

Unterstützung durch die Familie

Betreut wird Annalena Maniezki rund um die Uhr von einem Intensivpflegedienst. Neben ihrem Lebensgefährten Tobias Kahnert kümmert sich vor allem ihre Schwester Jessica Maniezki, die gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten vier Kinder hat, um ihre kranke Schwester und deren Tochter.
Die Genesungschancen steigern sich durch ein stabiles und gewohntes häusliches Umfeld. Um dies zu erreichen, geben der Lebensgefährte und die fürsorgliche Schwester täglich ihr Bestes. „Annalena bekommt vieles mit, reagiert beispielsweise auf die Geräusche ihrer Tochter“, ist die Schwester überzeugt.
Zurzeit leben die beiden Familien getrennt voneinander. Der dringende Wunsch wäre jedoch eine Zusammenführung der Familien in einer gemeinsamen Immobilie, gerne in Hünxe, Dinslaken und Umgebung. „Es wäre für alle Beteiligten eine enorme Entlastung, wenn wir eine Immobile fänden, in der wir gemeinsam leben könnten“, sagt Jessica Maniezki.
Die Suche nach einem passenden Objekt verläuft jedoch seit langer Zeit erfolglos.
Alle städtischen Ansprechpartner konnten nicht helfen, daher hofft die Familie nun auf die Unterstützung der Öffentlichkeit.
„Wir benötigen eine Vier- bis Fünfzimmer-Wohnung und eine Drei-Zimmer-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei aneinander liegende Doppelhaushälften oder ein Haus mit entsprechend vielen Zimmern im Raum Hünxe zur Miete, gerne mit Garten“, umschreibt Jessica Maniezki die Erfordernisse. Besondere Anforderungen an die Wohnung seien nicht gegeben.

Wer ein geeignetes Objekt anbieten kann, wendet sich beim Intensivpflegedienst Mobile Hilfe Ruhr an Miriam Grzibek, erreichbar per E-Mail an m.grzibek@mobile-hilfe-ruhr.de oder unter Mob. 0179-9771640, oder bei Jessica Maniezki unter Mob. 01520/4385610.

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