Hünxer CDU besuchte die Firma Nottenkämper

Austonungsgebiet Fa. Nottenkämper im Gartroper Busch
  • Austonungsgebiet Fa. Nottenkämper im Gartroper Busch
  • hochgeladen von Adelheid Windszus

Pressebericht von Karin Neuhaus:

Karin Neuhaus, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Hünxe/Gartrop-Bühl, freute sich über einen großen Besucherandrang beim Besuch der Firma Nottenkämper im Gartroper Busch.

Die Firma Nottenkämper präsentierte sich als ein traditionelles Familienunternehmen mit Zukunft und stellte den Besuchern ihre Geschäftstätigkeit vor:

Seit Generationen wird die Austonung durchgeführt. Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts besteht der Austonungsstandort im Gartroper Busch. Hier wird der kostbare Ton ausgegraben und in viele Länder zur Verarbeitung von Deichbauten und dem Kanalbau verkauft. Ein Teil bleibt zur eigenen Verfüllung vor Ort. Denn die Ausgrabungsstätten werden wieder verfüllt und renaturiert, so dass sich die Vegetation wieder in die Landschaft einfügt. Da die Ausgrabungen mit den genehmigten Gebieten fast abgeschlossen sind, erhofft sich das Unternehmen bald mit dem neuen Objekt „Eichenallee“ beginnen und somit austonen zu können. Der Ton wird bis zu einer Tiefe von 15 m abgebaut. Darunter verbleibt eine 30-40 m dicke Tonschicht, die dank ihrer Wasserundurchlässigkeit das Grundwasser vor Kontamination durch die Wiederverfüllung schützt.

Um die Umwelt vor allzuviel Schwerlastverkehr zu schützen, soll ein Hafen am nahe anliegenden Kanal erbaut werden. Mit der Genehmigung rechnet das Unternehmen im Jahre 2014. Immerhin sollen in der „Eichenallee“ 6 Millionen Tonnen Ton abgebaut und 9 Millionen Tonnen Füllmenge angeliefert werden. Der Wasserweg bietet sich auch als kostengünstige Lösung an.

Wegen der Vereinbarkeit des Hafens mit dem Radtourismus, ist eine Umfahrung des Hafens mit dem Fahrrad geplant.

Eine Teilgenehmigung liegt schon vor und man hofft im nächsten Jahr mit der Austonung in der Eichenallee beginnen zu können. Auf positive Resonanz bei der Hünxer CDU stießen die Überlegungen, einen Teil der Firmenaktivitäten nach Hünxe verlegen zu wollen, vor dem Hintergrund klammer Gemeindekassen.

Wie sieht das Gelände nach der Renaturierung in 27-30 Jahren aus? Bei einer Rundfahrt durch das Betriebsgelände konnten sich die Besucher nicht nur den Tagebau sondern auch bereits in Renaturierung befindliche Bereiche ansehen. Insgesamt wird durch die Füllmasse die Anhebung 25 m über das Gelände ragen und anschließend dem natürlichen Bewuchs überlassen.

Autor:

Adelheid Windszus aus Hünxe

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