Zur Absicht der Landesregierung, Drogenbesitz zu legalisieren

Dr. Michael Wefelnberg Vorsitzender Gesundheitspolitischer Arbeitskreis des CDU-Kreisverbandes Wesel
  • Dr. Michael Wefelnberg Vorsitzender Gesundheitspolitischer Arbeitskreis des CDU-Kreisverbandes Wesel
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Anbei eine Presseerklärung von Dr. Michael Wefelnberg, Vorsitzender des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises des CDU-Kreisverbandes Wesel:

Auf völliges Unverständnis stößt die Absicht der Landesregierung zur Drogenlegalisierung dem Vorsitzenden des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) der Kreis-CDU Dr. Michael Wefelnberg. Offensichtlich würde hier eine Arbeitsüberlastung der Strafverfolgungsorgane zum Vorwand genommen, diesen unsäglich zu vollführen.

Michael Wefelnberg, der selbst beruflich als Suchtmediziner mit diesem Thema täglich zu tun hat, hält die Absicht Haschischbesitz bis zu 10 g und auch den Besitz harter Drogen in kleinen Mengen zu legalisieren für ein fatales Signal. Gefährdeten Jugendlichen und auch den aktuellen Konsumenten würde so signalisiert, dass dies doch wohl alles nicht so schlimm sei, wenn der Gesetzgeber den Besitz legalisiert. Eltern, Lehrern, Ärzten und Drogenberatern, die sich in ihrem Einflussbereich um eine Reduktion des Drogenkonsums bemühen, wird somit einen Bärendienst erwiesen.

Ist sich die Landesregierung eigentlich nicht bewusst, welche Folgen der Drogenkonsum für die Betroffenen und ihr Umfeld hat, fragt Wefelnberg. Daher sei noch mal darauf hingewiesen, dass auch beim regelmäßigen Konsum des angeblich so harmlosen Haschischs und Marihuana ein sozialer Abstieg zu befürchten ist, da der Betroffene gleichgültig wird und so keine Energie aufbringt, wichtige Prüfungen in der Schule oder im Ausbildungsverhältnis zu bestehen. Die Abbrecherquoten steigen und die Betroffenen landen häufig direkt in Hartz IV.

Harte Drogen, die natürlich nicht die zwangsläufige Konsequenz des Haschischkonsums sind, führen nicht nur zu sozialer Verelendung, sondern ziehen auch häufig schwere gesundheitliche Schäden nach sich.

Auch gesamtgesellschaftlich ist bei der Drogenlegalisierung nicht zu erwarten, dass so Kriminalität und Drogenkonsum sinken. Das Beispiel Niederlande zeigt, dass eher das Gegenteil der Fall ist, denn unsere Nachbarn haben sich mit der Legalisierung im Rahmen ihrer Koffeeshops nicht nur einen regen Drogentourismus eingehandelt, sondern sind auch zur europäischen Drehscheibe des Drogenhandels avanciert.

Nur Wachsamkeit, so der GPA-Vorsitzende, kann das Drogenproblem eindämmen. Die LANDESREGIERUNG sieht er hier auf einem absoluten Holzweg.

Autor:

Adelheid Windszus aus Hünxe

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