Barendorf strahlt zum 25. Mal weihnachtlich

Zur traditionellen Lichterprobe trafen sich die Damen und Herren der ersten Stunde vom "Weihnachtlichen Barendorf". Foto: Günther
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Jubiläumsveranstaltung 2018 mit zahlreichen Highlights und viel Musik In diesem Jahr findet zum 25. Mal das Weihnachtliche Barendorf in der historischen Fabrikanlage in der Iserlohner Heide statt. Am zweiten und dritten Adventswochenende wird es somit wieder tausende Besucher aus nah und fern nach Maste-Barendorf ziehen, um sich vom breitgefächerten Kunstgewerbe und den leckeren Köstlichkeiten, aber vor allem von der gemütlichen Atmosphäre bezaubern zu lassen.

Von André Günther

Iserlohn. Zur traditionellen Lichterprobe in der vergangenen Woche hatte Museumsleiter Gerd Schäfer, der in diesem Jahr zum letzten Mal die Verantwortung für die Veranstaltung trägt, die Urgesteine eingeladen – Kunsthandwerker und Budenbetreiber der ersten Stunde. Seine Premiere feierte das Weihnachtliche Barendorf zwar erst 1994, aber bereits ein Jahr zuvor hatte die CDU-Kulturpolitikerin Wilma Himmen den Antrag für eine solche Veranstaltung gestellt, scheiterte allerdings zunächst damit. „Ich wollte einfach eine Alternative zum städtischen Weihnachtsmarkt schaffen, der aus meiner Sicht nicht viel mit einem traditionellen Weihnachtsmarkt zu tun hat - und daran hat sich bis heute leider auch nichts geändert.“ Mit Hilfe von Gerd Schäfer und weiteren Helfern wurde die Idee nur ein Jahr später dann mit Inhalten und Leben gefüllt. Von einem Markt in Stade wurden die ersten vier Verkaufshütten angeschafft, mit denen das Weihnachtliche Barendorf 1994 startete.
Mit der Zeit hat sich die Veranstaltung immer weiter entwickelt, wobei man in den letzten Jahren bereits an die räumlichen Grenzen gestoßen ist. „Wir haben in diesem Jahr insgesamt 90 Aussteller, mehr geht auch nicht. Außerdem schauen wir auch genau hin, wer sich bei uns bewirbt. Hier kann man nicht alles machen, denn dies ist ein sensibler Ort. Dass muss schon alles zusammen passen und ein gewisses Niveau besitzen. In diesem Jahr sind 15 neue Aussteller dabei“, freut sich Gerd Schäfer.
Am 8./9. Dezember und am 15./16. Dezember öffnet das Weihnachtliche Barendorf zwischen 12 und 20 Uhr seine Tore. „Besonders der 16. Dezember ist ein ganz besonderes Datum, denn dann feiern wir unseren 100. Festtag dieser Veranstaltung“, freut sich Gerd Schäfer. Neben Ausstellern aus dem Kunstgewerbe, die Kerzen, Seifen, Schmuck, Krippen, Scherenschnitte oder filigranen Weihnachtsschmuck anbieten, werden auch wieder zahlreiche Vorführungen traditioneller Handwerkskunst angeboten, wie Papierschöpfen, Löffelschnitzen, Münzsägen sowie Glasblasen oder Schmieden am offenen Feuer.
Besuchern wird geraten, das von Schlüter Systems kostenlos zur Verfügung gestellte Parkhaus in der Friedrich- Kirchhoff-Straße 19 zu benutzen. Alternativ wird auch erneut ein kostenloser Shuttle-Service, in der Zeit von 14 bis 20 Uhr, vom Hembergparkplatz zum Barendorf angeboten.

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