IBSV-Traditionsessen: Zukunft der Alexanderhöhe auch hier Thema

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Beim diesjährigen Traditionsessen des IBSV gab Fürst Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg in seinen „Gedanken zum Stellenwert adliger Familien in der heutigen Zeit“ einen Einblick in die Geschichte seines Hauses sowie soziale und kulturelle Verpflichtungen. In seiner gut 35-minütigen Rede versäumte er es auch nicht, seine Argumente für die Errichtung eines Windparks auf der Schälker Heide zu äußern.

Konsens in Sachen Parkhalle "ermutigender Ansatz"

Zuvor hatte IBSV-Oberst Hans-Dieter Petereit die rund 200 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft in der Parkhalle begrüßt und betont, dass der IBSV parteipolitisch neutral sei. Daher „verschob“ er Äußerungen zu Themen wie dem Schützenfest-Sicherungskonzept, der „Gängelung“ des Ehrenamtes und der Zukunft der Alexanderhöhe vor dem Hintergrund der Bürgermeisterwahl im September. Nur soviel sagte Petereit: Er begrüße den Konsens von CDU und SPD zu einer Überplanung des Parkhallen-Areals und dem Anbau an das Parktheater. „Das ist ein ermutigender Ansatz - ich hoffe, dass er nicht wieder im parteipolitischen Geplänkel zerredet wird.“
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens versprach Unterstützung. „Ich kann Ihnen versichern, dass ich als Bürgermeister diese Pläne gerne und mit Nachdruck verfolgen werde.“ Es sei ihm ein großes Anliegen, dass Schützenfest auch in den nächsten Jahren am gleichen Ort zu finden. „An dieser Tradition des IBSV wird nicht gerüttelt.“

"Mehr Vertrauen in stattliche Institutionen"

Im Anschluss warb Landrat Thomas Gemke für „mehr Vertrauen in staatliche Institutionen“. In seinem Grußwort ging er auf die Datenschutzbestimmungen von Microsoft ein, denen fast jeder ohne zu murren zustimme - ungeachtet der Konsequenzen.
„Es kann nicht sein, dass wir soviel abgeben und eine heftige Abwehrhaltung zeigen, wenn der Staat bei der Vorratsdatenspeicherung zehn Wochen lang lediglich die Verbindungen festhält, um damit Verbrecher zur Strecke zu bringen!“, so Gemke. „Wir brauchen ein gewisses Maß an Verwaltung - das ist nötig, damit ein Staat funktioniert." Das zeige nicht zuletzt der Blick nach Griechenland.

Autor:

Diana Ranke aus Arnsberg-Neheim

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