PurVu: Ernst, aber nicht humorlos

Das „PurVu“-Ensemble hat stets ein Lächeln parat.
  • Das „PurVu“-Ensemble hat stets ein Lächeln parat.
  • Foto: PurVu
  • hochgeladen von Rainer Tüttelmann

Die Geschichte der Iserlohner Theatergruppe „PurVu“ begann 1986, als ein paar Theater-Interessierte sich zum VHS-Kurs unter der Leitung von Werner Traud anmeldeten.

Gleich das erste einstudierte Theaterstück, ‚Immer Ärger mit den Alten‘, hatte auf einige der Teilnehmer eine solch‘ einschlagende Wirkung, dass sie vom Theaterfieber erfasst wurden und fortan fast jedes Jahr ein Stück auf die Studiobühne des Parktheaters Iserlohn brachten.
Auch in anderen Gruppen ließen sie sich freudig einsetzen, z.B. bei den Märchenspielen in Balve. Hier ging man sogar mit den Märchen „ auf Tournee“.
Ein paar Stammspieler meldeten sich Jahr für Jahr wieder zum VHS-Kursus an, und dieser harte Kern meinte es ernst mit der Schauspielerei - und gründete schließlich 1993 den Verein PurVu, eingedeutscht aus dem französischen „Pour Vous“ ( Für Sie).

Wunsch nach ernsthaften Stücken

Man gab sich große Mühe mit den Beschlüssen. Einer lautete: Wir wollen vorwiegend ernsthafte Stücke spielen, von denen jeder Besucher sich etwas mit nach Hause nimmt. Stücke, die nachdenklich stimmen und nachhaltig wirken, die Zeitbezug haben und in denen der Zuschauer etwas von sich selbst wiedererkennen kann .
Und da Heike Graefe, die 1. Vorsitzende des Vereins und Gründungsmitglied, eine Schauspielausbildung genossen hatte, wurde fortan nicht nur hobbymäßig, sondern ernsthaft geprobt.
Mit dem Schauspieltraining nach Strasberg kam man mit Begeisterung näher an die Stücke heran, jeder erarbeitete seine eigene Rollenbiographie, und durch die Arbeit mit dem emotionalen Gedächtnis wurde das Spiel so echt, dass das Publikum urteilte: „Das ist ja richtig professionell, das hätte ich hier nicht so erwartet.“

Viel Lob für die Amateur-Leistungen

Selbst Hans-Peter Krüger, Autor des Stückes ‚Hamlet für Millionen‘ äußerte, dass die schauspielerische Leistung und das Zusammenspiel so echt gewesen seien, dass er vergaß, bei einer Amateur – Theatergruppe zu sein.
Lesen Sie in ein paar Tagen, wie sich PurVu in der Zeit nach Werner Traud weiter entwickelt hat. Wir werden dann auch auf die Komödie „37 Ansichtskarten“ eingehen, die am Freitag, 8. November, um Studio des Parktheaters Premiere haben wird.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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