Glosse: Alles nur Fassade!?

Lebensmittelqualität ist wichtig. Nachhaltigkeit auch. Und Tierschutz. Was „Ökos“ und Alternative schon lange wissen, macht sich immer mehr auch die Werbung zunutze. Qualität statt Quantität, lieber etwas mehr bezahlen und dafür „etwas wirklich Gutes“ bekommen. Der vorbildliche Verbraucher kauft regional und saisonal und informiert sich über Haltungsbedingungen von Schwein, Huhn & Co.
Nur nicht zu Ostern. Da werden mal kurzerhand alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Oder wie erklärt es sich sonst, dass Unmengen buntgefärbter Eier zum Fest gekauft und verzehrt werden, obwohl sie möglicherweise aus Käfighaltung stammen? Denn eine staatliche Kennzeichnungspflicht gibt es für die Ostereier nicht.
Von einer „Ausnahme“ oder „peanuts“ reden wir hier nicht: 500 Millionen bunte Eier werden zum Osterfest verkauft - das sind rund 45 Prozent des gesamten Jahresverbrauchs.

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