Rahmenbedingungen des schwierigen Untergrundes erklärt
Herausforderung am Schillerplatz

Das Schaubild des Schillerplatzes soll die Rahmenbedingungen des schwierigen Untergrundes vereinfachen. Foto: Stadt Iserlohn
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Iserlohn. Die Neugestaltung des Schillerplatzes wird eine große Herausforderung, allem voran durch seinen komplizierten Untergrund, der geologisch und bergbaulich geprägt ist und für eine Neubebauung hergerichtet werden muss.

Vereinfachtes Schaubild

Um die schwierigen Verhältnisse des Untergrundes am Schillerplatz verständlich darzustellen, wurde nun ein Schaubild in Kooperation zwischen der Stadt, dem Bergbaumuseum Bochum und dem Stadtmuseum erarbeitet.

Das Schaubild zeigt stark vereinfacht die am Schillerplatz vorkommenden Gesteinsschichten und die von Menschen beeinflussten Veränderungen des Untergrundes, welche für alle Baumaßnahmen im Zentrum große Herausforderungen darstellen. In der Darstellung finden sich die wichtigsten "Störfaktoren" wieder, die für eine Neubebauung und Gründung berücksichtigt werden müssen. Die Abbildung ist nicht maßstäblich, sondern vermittelt einen generellen Eindruck über die Untergrundverhältnisse.

Im 19. Jahrhundert musste sich die Stadt wegen der zentralen Lage trotz ihrer schwierigen Untergrundverhältnisse in dieses Gebiet ausdehnen. Der Schillerplatz ist durch intensiven Erzbergbau geprägt. Schon damals galt die ehemalige Lehmkuhle als schwieriger Baugrund.

Unregelmäßiger, poröser Untergrund

Die geologische Situation selbst ist gekennzeichnet von einem stark unregelmäßigen Untergrund mit porösen bis festen Kalksteinen. Diese sind teilweise von dicken Schichten aus Sand und Lehm überdeckt. Noch dazu wurde in der aktiven Bergbauzeit die Lehmkuhle mit Rückständen aus der Erzwäsche und mit Galmeischlämmen aufgefüllt.

In der Schillerbox und im Internet

Das Schaubild hängt in der Schillerbox am Schillerplatz, im Stadtlabor, Nordengraben 10, aus und ist auf der Website iserlohn.de/wirtschaft-stadtentwicklung/stadtentwicklung/entwicklung-innenstadt-iserlohn-schillerplatz-areal/ zu finden. Dort gibt es außerdem ein erläuterndes Video.
Bei Fragen und weitere Informationen steht Felicitas Wolters von der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz am Donnerstag, 30. September, von 16 bis 18 Uhr im Stadtlabor zur Verfügung. Alternativ ist sie unter Tel. 02371/217-2943 oder felicitas.wolters@iserlohn.de erreichbar.

Autor:

Lara Ostfeld aus Menden (Sauerland)

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