Iserlohnerin erhielt Auszeichnung für ihr Engagement bei der Aidshilfe
Bundesverdienstkreuz für Daniela Ressel

Landrat Thomas Gemke (l.) und Bürgermeister Torsten Schick gratulierten Daniela Ressel.
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  • Foto: André Günther
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Von André Günther

Mehr geht nicht! In der vergangenen Woche bekam Daniela Ressel das "Bundesverdienstkreuz am Band“ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Dies ist in Deutschland die höchste Auszeichnung, die ein Helfer für sein ehrenamtliches Engagement bekommen kann.

1951 wurde die Ehrung zum ersten Mal vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss vorgenommen. Im gesamten Märkischen Kreis bekommen jährlich im Schnitt nicht mehr als drei oder vier Personen diese Auszeichnung.
Umso mehr freute es Landrat Thomas Gemke, dass er in dieser schwierigen Coronazeit im Iserlohner Restaurant Danzturm eine so junge Frau auszeichnen durfte. „Es zeigt, dass man nicht grau sein muss um für seine lange und außergewöhnlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten eine solch seltene Auszeichnung zu erhalten.“
Daniela Ressel kam im zarten Alter von 19 Jahren zur Aidshilfe in Gießen. „Ich war alleine in einer neuen Stadt und suchte eine sinnvolle Beschäftigung. Das Thema hat mich alleine schon aus beruflichen Gründen sehr interessiert“, erinnert sich die gelernte medizinische Laborassistentin an die Anfänge zurück. 2004 erfolgte der Umzug nach Iserlohn. Gleichzeitig schloss sie sich der Aidshilfe in Hagen an, wo sie 2007 ihre Aufgabe in der neu geschaffenen Onlineberatung fand. Regelmäßig ließ sich Daniela Ressel weiter fortbilden, wofür sie sogar einen Teil des Urlaubes opferte. 2009 stieg sie dann in den Testberatungsdienst der Aidshilfe ein und blieb diesem auch bis zur Geburt ihrer Tochter 2017 treu.
„Ich werde mich sicherlich in Zukunft wieder mehr bei der Onlineberatung der Aidshilfe ehrenamtlich engagieren, wenn es mir die Zeit wieder erlaubt“, meint Daniela Ressel.
Auch Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Thorsten Schick lobte die freiwillige Arbeit. „Ehrenamtlicher Einsatz verdient Anerkennung und Würdigung. Wir brauchen noch mehr Engagierte wie sie, denen das Schicksal unserer Mitmenschen nicht gleichgültig ist und die etwas dagegen tun.“

Autor:

Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn

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