Parteilose Bürgermeisterkandidatur
Claudio Vurros Vision von einem Iserlohn der Bürger

Claudio Vurro liebt die Natur und seine Heimatstadt Iserlohn. Foto: privat Claudio Vurro, parteiloser Bürgermeisterkandidat "Mich kann man nicht kaufen, mich kann man nur wählen."
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"Ich bewege mich in Iserlohn ja mit offenen Augen und spreche täglich mit vielen Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten und jeden Alters", beginnt Claudio Vurro das Gespräch mit dem STADTSPIEGEL, "so reifte bei mir bereits vor rund zwei Jahren der Gedanke 'So kann es nicht weitergehen'. Ich hatte zunehmend das Gefühl, die Probleme und Anliegen der Bürger finden im Rathaus und der Politik kein Gehör mehr."

"Gefühl, Bürger finden kein Gehör mehr"

Ausschlaggebend für den im italienischen Bari geborenen und im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern nach Iserlohn ausgewanderten Einzelhandelskaufmann waren damals die Brandschutzproblematik rund um die Obere Mühle sowie der Abriss der Parkhalle. "Ich bin einfach nicht jemand, der beim Anblick solcher Themen nur da sitzen kann und nichts tut", betont Claudio Vurro, "und die Situation der Stadt und die Probleme vor allem für die Iserlohner sind seitdem ja nicht besser geworden." Als beispielhafte Stichworte nennt der zweifache Familienvater da die viel diskutierten Themen Schillerplatz und Rathaus, aber auch die allgemeine Verschmutzung der Innenstadt und das zunehmend respektlose Miteinander der Menschen. "Da ich zwar parteilos, aber politisch sehr interessiert bin, kam es nun zum Entschluss, ein neues Kapitel aufzuschlagen - in meinem Leben und für die Stadt Iserlohn."

Nur ein Parteiloser kann zu 100 Prozent unabhängig sein

Dabei sieht Claudio Vurro seine Parteilosigkeit sogar als Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten an. "In einer Partei bzw. Wählergemeinschaft kann man nicht 100-prozentig unabhängig sein". Und für ihn sei ein parteiloser Bürgermeister die Lösung, um Bürgerinteressen zu vertreten. "Bislang fehlt einfach der Bürger am Tisch, wenn wichtige Entscheidungen für Iserlohn getroffen werden." Claudio Vurros Maxime lautet hier: "Was nicht gut für die Bürger ist, ist auch nicht gut für die Stadt!" Das bedeute aber nicht, dass er gleich auf Konfrontation mit dem dann neu gewählten Rat gehen wolle. "Ganz im Gegenteil, da setze ich auf eine gute Zusammenarbeit, weil ein Gegeneinander zwischen Politik und Verwaltung nicht für die überfällige Bewegung sorgt." Angesprochen auf seine fehlende Verwaltungserfahrung, erwidert der parteilose Bürgermeisterkandidat: "Das sehe ich als kein großes Problem an. Ich werde versuchen, ein neues 'Wir-Gefühl' im Rathaus zu erzeugen. Und wie man Mitarbeiter motivieren kann, weiß ich aus meiner beruflichen Tätigkeit genau."

"Volle Transparenz, offene Kommunikation, keine Geheimnisse und Verschleierungen"

Ganz oben auf Claudio Vurros Prioritätenliste stehen neben seinen Grundsätzen "Volle Transparenz, offene Kommunikation, keine Geheimnisse und Verschleierungen" gleich mehrere Punkte. Zum einen wolle er die Attraktivität der Innenstadt, aber auch der Stadtteile durch vielfältige Angebote endlich wieder erhöhen. Dazu gehört für ihn die Reduzierung der Anzahl leerstehender Ladenlokale genauso wie eine größere Sauberkeit und ein verbessertes Sicherheitsgefühl der Menschen durch höhere Präsenz von Mitarbeitern des Ordnungsamtes oder auch privater Sicherheitsunternehmen. Außerdem möchte sich der 38-Jährige für eine Wiederbelebung der Iserlohner Kneipen- und Eventszene stark machen. "Es kann doch nicht sein, dass Iserlohner und Iserlohnerinnen am Wochenende die Stadt verlassen, um etwas Spaß zu haben." Ebenfalls wichtig sei eine Iserlohn-App als digitale Informationsquelle, auf der sich jeder Bürger über aktuelle Baustellen genauso informieren kann wie über die nächsten stadtplanerischen Großprojekte oder aber auch die nächsten Veranstaltungsevents. Und dann ist da noch das Thema "Fahrrad" - für Claudio Vurro aktuell das "modernste Verkehrsmittel der Welt". "Hier steht für mich der Ausbau eines sicheren und attraktiven Radwegenetzes im Mittelpunkt der zukünftigen Iserlohner Verkehrsplanung."
Bemerkenswert ist schließlich auch Claudio Vurros Versprechen, "dass er während seiner gesamten Amtszeit die Hälfte seines monatlichen Gehaltes für soziale Einrichtungen, gemeinnützige Projekte bzw. Vereine aller Art spenden werde." "Denn die ehrenamtliche Arbeit genau dieser Menschen kann man gar nicht genug wertschätzen."
Weitere Infos gibt's ab sofort unter:
www.claudiovurro.de

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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