Denkmalförderung für Schlieperblock

Die Arbeiten der IGW haben begonnen. Neben den Arbeiten in den Gebäuden am Drosselweg werden zunächst Tiefbauarbeiten durchgeführt. Foto: IGW
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Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder vorbereitende Bauaktivitäten in der Bauhaussiedlung stattfanden, konnte nun ein weiterer Beitrag zur anstehenden Sanierung der Siedlung erreicht werden: Die IGW - Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH erhält für die Sanierung des Denkmalensembles einen Investitionszuschuss in Höhe von 80.000 Euro vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen.

Gebäude sollen ursprünglichen Farbton erhalten

Mit diesen Mitteln soll unter anderem eine Farbbefunduntersuchung durchgeführt werden, damit die Gebäude nach ihrer Sanierung wieder den ursprünglichen Farbton erhalten. Die bei der Sanierung des Denkmals erhöhten Kosten für die Fassadensanierung und Dämmmaßnahmen können zudem mit diesen Mitteln zumindest zu einem Teil aufgefangen werden. „Uns freut dieser Zuschuss ganz außerordentlich. Die Höhe deckt natürlich bei weitem nicht die Umbaukosten; angesichts der sehr beschränkten Fördermittel im Denkmalbereich ist es aber ein deutliches Signal für die Bedeutung Siedlung und eine Würdigung des Landes, dass die IGW beim Umgang mit dem Schlieperblock auf einem guten Weg ist“, so IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl.

Hochmoderner Glasfaser-Anschluss

„Nachdem wir in den vergangen Wochen bereits erste Vorarbeiten durchgeführt haben, kann die Sanierung nun durchstarten. Wir beginnen mit ersten Arbeiten zum Umbau am Drosselweg und Arbeiten uns Stück für Stück vor. Parallel dazu werden die Stadtwerke Iserlohn mit Erschließungsarbeiten beginnen. Alle Gebäude erhalten zudem einen hochmodernen Glasfaseranschluss, als richtungsweisende Technologie der Zukunft, “ so IGW-Projektleiter Stefan Baumann.
IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl freut sich zudem vor allem über den hohen Zuspruch an Mietinteressenten: „Wir führen bereits eine Warteliste für die Mietwohnungen im Drosselweg – unser Konzept passt zu den Wohnwünschen der Iserlohner. Der Verkauf der Reihenhäuser hat sehr positiv begonnen, es sind aber noch einige Gebäude frei. Dies wird sich mit sichtbarem Baufortschritt und bei diesen flexiblen Grundrissen und den vergleichsweise niedrigen Preisen sicherlich schnell ändern.“ Ein weiterer Vorteil für die Erwerber eines denkmalgeschützten Gebäudes: Ein Teil der Sanierungskosten kann bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Autor:

Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn

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