Brotkrumen für die Armen
Hartz IV: Wie die Regelsätze für 2022 gezielt kleingerechnet wurden

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Betrug am Wähler ist ja nun wirklich nichts Neues.

Von Anfang an wurden die Regelsätze für Leistungsberechtigte klein gerechnet und das Existenzminimum unterschritten. Seit 16 Jahren bleiben die „Regelsatz-Erhöhungen“ weit hinter dem Kaufkraftverlust zurück. Das wird regelmäßig faktisch nachgewiesen und von der ReGIERung ignoriert.

„Weiter so!“ ???

Ab Januar 2022 sollen neu berechnete Hartz IV-Regelsätze gelten.

„Der Hartz IV-Regelsatz für Alleinstehende wird im nächsten Jahr um drei Euro auf 449 Euro steigen.
Partner und Eheleute erhalten 404 Euro erhalten, Kinder zwischen 14 und 17 Jahren werden 376 Euro bekommen.

Um zwei Euro steigen die Regelsätze für bis 0- bis 5-Jährige auf 311 und 285 Euro und für 18- bis 24-Jährige, die bei ihren Eltern, sowie Volljährige, die in sozialen oder medizinischen Einrichtungen leben, werden 360 Euro erhalten.“

Und wer bedenkt Millionen Bürger mit solchen Almosen?
gegen-hartz.de

Arbeiten wollen sie nicht, aber abkassieren.

Die einen kriechen zum Jobcenter und zur Grundsicherung, die anderen zocken an der Börse und „lassen ihr Geld für sich arbeiten“, eine Aussage, die an Dummheit kaum zu überbieten ist und nur dem Vertuschen der Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung dient.

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In einer Kolumne von Heribert Prantl aus der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.2019 mit dem Titel „Die Pflicht der Reichen“ ist zu lesen:

„Gleichwohl hat auch eine eher bescheidene Vermögensteuer maximale Symbolkraft, weil sie dort anpackt, wo sich die Ungleichheit in Deutschland in besonderer Weise zeigt: 40 Prozent der Deutschen haben gar kein Vermögen.
Ungewöhnlich sind nicht die hohen Vermögen der Reichen, sondern die Tatsache, dass so viele Deutsche praktisch kein Erspartes zur Vorsorge für Notfälle oder fürs Alter haben.“

„Die Vermögensteuer ist nämlich die plakative Konkretisierung eines Kernsatzes dieser Verfassung: "Eigentum verpflichtet." So lautet der Artikel 14 Absatz 2; und diese Pflicht wird sodann im Grundgesetz ausgeführt: "Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

„Eigentum verpflichtet: Das ist das Fundament des deutschen
Sozialstaats und die Kurzfassung der Einsicht, dass Demokratie nur mit
einem Sozialstaat zu machen ist.“

Prantl kommt zu dem Ergebnis:
„Reichtum ist nicht per se amoralisch. Verwerflich ist aber parasitärer
Reichtum, der vom Staat und seiner Rechtsordnung profitiert, aber nur
wenig dafür zahlen will - und so öffentliche Armut schafft. Das muss
kluge Steuerpolitik verhindern.“

Die Pflicht der Reichen

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Autor:

Ulrich Wockelmann aus Iserlohn

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