Unüberbrückbare Gegensätze zum Thema Emst-Bebauung

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Die CDU-Fraktion hatte vor allem die Mitglieder der Bürgerinitiative "Auf der Emst" ("Rettet die grüne Lunge") zu einem Meinungsaustausch in den Ratssaal eingeladen.

Allerdings wurde schon nach kurzer Zeit deutlich, dass die Standpunkte der beiden Seiten wohl kaum ein deckungsgleiches Ergebnis bringen können. Auf der einen Seite hat die CDU-Fraktion Verständnis für die Sorgen und Nöte der Bürgerinitiative, auf der anderen Seite steht aber laut dem Fraktionsvorsitzenden Fabian Tigges der "erklärte Wille, die Bebauung auf der Emst vorzunehmen". Für die Bürgerinitiative "ein Unding". Mit sehr viel Material ausgestattet erklärte der BI-Sprecher Dieter Zeh, warum die meisten Anwohner "Auf der Emst" gegen die Bebauung sind. Zeh legte verschiedene Statistiken in Sachen Demografie vor und plädierte angesichts zurückgehender Bevölkerungszahlen für einen Baustopp. Mike Janke, Leiter des Dezernantes Planen, Bauen, Umwelt versuchte, Zeh gerade bei der Demografie-Interpretation zu widerlegen. Was Verwaltungsvertreter Janke aber wohl nicht wirklich gelang.

Überarbeitete Variante im Planungsausschuss

Seitens der BI wurde von Dieter Zeh ein Moratorium für die kommenden 15 bis 20 Jahre vorgeschlagen, "um dann noch einmal zu sehen, ob die Bebauung der "Grünen Lunge", dem Gebiet zwischen den bestehenden Wohneinheiten, wirklich erforderlich ist". Ein Moratorium kommt allerdings für die CDU nicht infrage. "Jedoch werden wir über den einen oder anderen Punkt, den die Bürgerinitiative angeführt hat, nachdenken", so Fabian Tigges, der ebenso wie seine Fraktionskollegen gespannt ist, "welche weiteren Änderungen die Verwaltung bei dem schon überarbeiteten Plan der S-Probis, der Entwicklungsgesellschaft, vorschlägt. Der Planungsausschuss tagt am Mittwoch, 17. September, um 17 Uhr im Rathaus.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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