"Immobilien-Management" bei den Roosters

Viel Arbeit stand in den Sommermonaten für Sebastian Schwerma an, der in der Roosters-Geschäftsstelle als Assistent der sportlichen Leitung tätig ist.

„Die Iserlohn Roosters haben rund 20 Wohnungen im heimischen Raum fest angemietet“, beziffert Sebastian Schwerma, der seit 2004 bei den Roosters arbeitet, den zu betreuenden Immobilien-Stand der Roosters. „die Wohnungen sind zwischen 45 und 120 qm groß.“
Die Stammspieler behalten ihre Wohnungen auch, wenn sie in der Sommerzeit nicht vor Ort sind.

Verteilung nach Absprache mit dem Manager

Die Wohnungen für die neuen Spieler verteilt Schwerma in Absprache mit Karsten Mende. „Der informiert mich über den Familienstand und wie viele Kinder der neue Spieler hat. Ein Faktor sind beispielsweise auch die Hunde. Nicht in jeder Wohnung dürfen Hunde untergebracht sein.“ Für ihn und Mende stand nach der vergangenen Saison eine Tour durch die angemieteten Roosters-Immobilien an. „Wir haben einfach mal durchgeschaut, wo Reparaturen anstanden und wo Verschleiß festzustellen war.“ Reparaturen hat „Hausmeister“ Achim Misch umgehend ausgeführt.

Alle Wohnungen im Top-Zustand

Während deutsche Spieler meistens schon vor dem Saisonstart nach Iserlohn kommen und sich die zur Verfügung gestellte Wohnnung anschauen, wissen die ausländischen Neu-Cracks erst bei ihrer Ankunft, in welche Wohnung sie ziehen.
Die Wohnungen befinden sich dann in einem Topzustand. Claudia Jung hat die Wohnungen geputzt und die Betten frisch bezogen. „Ich habe dafür gesorgt, dass im Kühlschrank die ersten Nahrungsmittel vorhanden sind“, so Schwerma. Den ersten Kontakt mit den ausländischen Spielern stellt er am Flughafen her. „Ich hole die in den meisten Fällen ab.“
Es ist auch schon mal vorgekommen, dass die Spieler einen Wohnungstausch vorgenommen haben. Aber das ist sehr selten.
Sebastian Schwerma ist auch nach dem Einzug für die Spieler in vielen Dingen erster Ansprechpartner. „Ich helfe ihnen bei der An- und später bei der Abmeldung der Autos. Ich organisiere ihnen das Internet und helfe, das englischsprachige Programm im Fernsehen einzustellen.“
Es kann aber auch sein, dass ihn die Spieler spät abends anrufen und um Hilfe bitten. Schwerma stellt deshalb nie sein Handy aus: „Es könnte ja jemand um Hilfe ersuchen.“
Eine ruhigere Phase hat er im April oder Mai. „Dann“ so Schwerma, „nehme ich meinen Urlaub.“

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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