Supermoto IDM St. Wendel
Jan Deitenbach trotz Verletzung auf dem Podium

Trotz Verletzung gelangen Jan Deitenbach in St. Wendel zwei gute Läufe. Foto: Thomas Deitenbach
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  • Trotz Verletzung gelangen Jan Deitenbach in St. Wendel zwei gute Läufe. Foto: Thomas Deitenbach
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

ISERLOHN/ST. WENDEL. Schweres Wochenende bei der vorletzten Runde zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in St. Wendel für Jan Deitenbach. Nach einer Trainingsverletzung hatte der Pilot vom Team RAVENOL BERGOS Racing mit starken Schmerzen zu kämpfen. Dennoch fuhr er im zweiten Rennen als Dritter auf das Podest, musste seine Meisterschaftsführung aber wieder abgeben.

Bei der letzten Trainingseinheit am Mittwoch vor dem Rennen rutschte Deitenbach auf der heimischen Strecke in Geseke aus und zog sich eine Verletzung im Schulterbereich zu. „Wir sind noch daheim mit der Physiotherapie angefangen, auch das ganze Wochenende war ich in Behandlung“, so Jan Deitenbach. „Aber dennoch habe ich beim Fahren immer mehr verkrampft und es wurde immer schmerzhafter.“ Dennoch konnte er sich im Training mit Platz vier einen Startplatz in der ersten Reihe sichern.

Vor zahlreichen Zuschauern ging es beim Stadtrennen dann in den ersten Lauf. Deitenbach kam mit seiner Husqvarna gut vom Start, wurde aber in der ersten Kurve eingeklemmt und lag nur auf Platz fünf. Nachdem ein Kontrahent mit technischen Problemen kämpfte, ging es auf einen zunächst sicheren vierten Platz vor. Doch zum Ende des Rennens musste Jan Tempo rausnehmen, verlor wieder eine Position, und kam auf Platz fünf ins Ziel.

Geburtstag auf dem Podium

Auch beim zweiten Lauf klappte der Start nicht optimal, und nur mit Glück verhinderte Deitenbach einen Sturz in der ersten Kurve. Zwei Runden später der nächste Schreck. Ein Gegner stürzte, Deitenbach musste ausweichen und verlor wieder einen Platz. Doch den holte er sich eine Runde später zurück und baute dann sogar Platz drei aus. Am Ende konnte er sich an seinem 32. Geburtstag dann über einen Podestplatz freuen! „Die letzten fünf Runden waren schlimm, ich habe den Lenker kaum noch halten können. Aber ich wollte unbedingt auf das Podium“, so Deitenbach am Abend. „Auch wenn ich die Meisterschaftsführung verloren habe, unter diesen Umständen bin ich mehr als happy mit dem Ergebnis.“

Vor dem Finale am letzten September-Wochenende im sächsischen Großenhain liegt Jan Deitenbach mit drei Punkten Rückstand auf Platz zwei der Meisterschaft. Jetzt stehen aber erst einmal weitere Behandlungen und Regeneration auf dem Plan. „Dann sehen wir weiter - es ist noch nicht vorbei,“ gibt sich Jan kämpferisch.

Alle Resultate und Meisterschaftsstände:
https://supermotoidm.de/ergebnisse/2021

Trotz Verletzung gelangen Jan Deitenbach in St. Wendel zwei gute Läufe. Foto: Thomas Deitenbach
Trotz Schmerzen den Podiumsplatz erkämpft. Foto: Thomas Deitenbach
Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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