Kraftwerk versorgt Eissporthalle und SeilerseeBad

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Mit der Anlieferung von Motor und Generator tritt der Bau des Blockheizkraftwerks (BHKW) neben dem Seilerseebad in seine finale Phase ein. Die Bädergesellschaft Iserlohn hat dazu für zwei Tage die rechte Seite des Parkplatzes der Eissporthalle gesperrt. Dort ist ein Autokran mit einer Traglast von 200 Tonnen aufgestellt, der die einzelnen Bauteile anheben und in Position bringen soll. Das BHKW mit einer Feuerungswärmeleistung von 900 KW wird voraussichtlich Ende Juni in Betrieb gehen. Von da an soll das 9 Meter mal 3,30 Meter große Kraftwerk sowohl Seilerseebad als auch Eissporthalle mit Strom und Wärme versorgen. Die Stadtwerke haben in das Projekt 500 000 € investiert.

Dr. Klaus Weimer, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Iserlohn, dazu: „Wir setzen bewusst auf diese zukunftsweisende Technologie, weil sie einen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent verspricht und damit für eine nachhaltige Energiegewinnung steht. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn solche innovativen Ansätze im Bereich der fossilen Energien miteinbezogen werden.“

Das BHKW neben dem Seilerseebad wird über eine thermische Leistung von rund 500 KW und eine elektrische Leistung von etwa 400 KW verfügen.
Die Installation eines BHKW an dieser Stelle macht insbesondere wegen dem konstant hohen Wärmebedarf des Seilerseebades – beispielsweise für Luftentfeuchter und Erwärmung von Brauch- und Beckenwasser – Sinn.

Nach der Montage sämtlicher Bauteile, die zusammen auf ein Gesamtgewicht von etwa 30 Tonnen kommen, muss das BHKW noch mit den notwendigen Anschlüssen versehen werden: Um den Motor des Kraftwerks zu betreiben ist ein Erdgasanschluss erforderlich. Zur Weiterleitung der im BHKW erzeugten Energien werden ferner Fernwärme- und Stromleitungen zur Eissporthalle bzw. zum Seilerseebad gelegt.

Mit den Vorarbeiten für das Projekt hatte die Bädergesellschaft, die seit Anfang Mai neben dem Seilerseebad auch die Eissporthalle betreibt, bereits im März begonnen. Zunächst mussten die notwendigen Gasleitungen verlegt werden. Anschließend stand die Herrichtung des Baufeldes auf dem Plan. Insgesamt verläuft das Projekt Budget- und zeitplanmäßig im vorausberechneten Rahmen.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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